Als Reaktion auf einen Höchststand an Corona-Fällen in Griechenland werden neue Massnahmen eingeführt. Diese gelten aber erst ab dem 3. Januar.
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Griechenland kämpft gegen das Coronavirus. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Griechenland verzeichnet einen Rekord an Neuinfektionen.
  • Neue Massnahmen sollen die Ausbreitung des Virus eindämmen.
  • Diese sind aber erst ab dem 3. Januar gültig.

In Griechenland hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen einen Höchststand erreicht. Von Sonntag auf Montag wurden 9284 Neuinfektionen registriert, so viele wie noch nie zuvor binnen 24 Stunden. Gesundheitsminister Thanos Plevris kündigte schärfere Corona-Massnahmen an, die allerdings erst vom 3. Januar an gelten sollen.

Würden die Massnahmen vor Neujahr verschärft, verlagere sich das Problem wegen der Feiertage in den privaten Raum. Das sagte Plevris bei einer Pressekonferenz am Montagabend. Vom 3. Januar an soll Plevris zufolge im öffentlichen Raum die Pflicht zu FFP-2-Maske gelten.

Bars, Tavernen und Kneipen müssen dann wieder um Mitternacht schliessen. Auch dürfen die Gäste nicht stehen oder gar tanzen, sondern nur sitzen.

10 Prozent der Zuschauer an Sportanlässen

Darüber hinaus werden Sportveranstaltungen wie Fussballspiele auf 10 Prozent der möglichen Zuschauerzahl begrenzt. Maximal dürfen dann 1000 Fans ein Spiel verfolgen. Plevris begründete diese Massnahme damit, dass bisherige Begrenzungen für Fussballspiele und ähnliche Sportveranstaltungen nicht immer eingehalten worden seien. Die letzte Konsequenz seien Geisterspiele, die er jedoch vermeiden wolle.

Zur Verbreitung der Omikron-Variante wurden keine gesonderten Angaben gemacht. Offiziellen Angaben zufolge war die Zahl der registrierten Omikron-Fälle am Wochenende auf über 50 gestiegen.

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