Hamburger Katzen haben Corona überstanden

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    Deutschland,

    Unter der Corona-Pandemie haben auch zwei Hamburger Katzen zu leiden. Ihre Besitzerin starb am Virus, sie selbst infizierten sich. Nun suchen sie als Lolek und Bolek ein neues Zuhause.

    Die Katzen Lolek (l) und Bolek suchen nach ihrer überstandenen Corona-Infektion ein neues Zuhause. Die beiden kastrierten Kater sind in den Vermittlungsbereich des Tierheims umgezogen. Foto: Markus Scholz/dpa
    Die Katzen Lolek (l) und Bolek suchen nach ihrer überstandenen Corona-Infektion ein neues Zuhause. Die beiden kastrierten Kater sind in den Vermittlungsbereich des Tierheims umgezogen. Foto: Markus Scholz/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach einem negativen Coronatest haben zwei Katzen am Samstag die Quarantäne im Hamburger Tierheim verlassen können.

    Das Friedrich-Loeffler-Institut in Greifswald habe bestätigt, dass die beiden Kater die Infektion überstanden haben, sagte die Leitende Tierärztin Urte Inkmann.

    Daraufhin habe das Bezirksamt Harburg die Quarantäne aufgehoben. Die Tiere hatten einer Hamburgerin gehört, die nach einer Coronavirus-Infektion gestorben war, wie das Bundeslandwirtschaftsministerium nach dem ersten positiven Test mitgeteilt hatte.

    Bislang seien in Deutschland insgesamt fünf Corona-Fälle bei Katzen und zwei bei Hunden gemeldet worden, hiess es. Es lägen aber keine Hinweise darauf vor, dass sich Menschen bei Hunden und Katzen mit Sars-CoV-2 infiziert hätten. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztiere wie Schweine und Hühner seien nicht infizierbar.

    Die beiden Hamburger Kater hatten nach Angaben von Inkmann nur einen leichten Schnupfen. Der eine von beiden, ein rot getigertes Tier, sehe jetzt sehr gut aus. Sein braun-schwarz getigerter Leidensgenosse habe möglicherweise noch eine gewöhnliche Katzenkrankheit, wie sie bei den Tieren im Alter zwischen sechs und zehn Jahren auftreten könne. Eine Blutuntersuchung soll Klarheit schaffen.

    Die beiden kastrierten Kater seien nun in den Vermittlungsbereich des Tierheims umgezogen und suchten ein neues Zuhause. Weil ihre ursprünglichen Namen nicht mehr ergründbar waren, seien sie Lolek und Bolek getauft worden. «Die sind wirklich niedlich», sagte Inkmann. Sie hätten alle Untersuchungen inklusive Tupfer und Desinfektionsgeruch ohne Narkose über sich ergehen lassen.

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