In Grossbritannien hat über die Hälfte der Bevölkerung eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Dies entspricht knapp 33,5 Millionen Personen.
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Eine Person wird gegen das Coronavirus geimpft. (Symbolbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die britische Impfkampagne schreitet zügig voran.
  • Über die Hälfte der Bevölkerung hat bereits ihre erste Corona-Impfung erhalten.
  • Insgesamt wurden schon mehr als 45 Millionen Impfungen verabreicht.

Mehr als die Hälfte der britischen Gesamtbevölkerung hat mittlerweile ihre erste Impfung gegen Covid-19 erhalten. Wie am Samstag aus Zahlen des Gesundheitsdienstes NHS hervorging, haben in England bis einschliesslich Freitag bislang rund 28,1 Millionen Menschen ihren ersten Stich erhalten.

Reinfektionen
Eine Ampulle mit dem Impfstoff AstraZeneca. - dpa

Damit steigt die Gesamtzahl der Erstgeimpften im Vereinigten Königreich auf knapp 33,5 Millionen. Die neuesten Zahlen aus Wales, Schottland und Nordirland standen zu dem Zeitpunkt noch aus. Insgesamt leben schätzungsweise 66,8 Millionen Menschen in Grossbritannien.

Insgesamt sind in Grossbritannien bereits mehr als 45 Millionen Corona-Impfungen verabreicht worden. Über 11,6 Millionen Menschen haben schon ihre zweite Impfung erhalten.

Film über britische Impfkampagne veröffentlicht

Grossbritannien ist stolz auf den Erfolg seiner Impfkampagne. Dies untermauerte die Regierung in London am Freitagabend mit einem lange angekündigten Film. In dem Film mit dem Titel «A Beacon of Hope» («Ein Leuchtfeuer der Hoffnung») sind emotionale Szenen der Impfkampagne zu sehen, bei der Menschen unter anderem in Kathedralen oder Stadien immunisiert wurden. Auch der Oxford/Astrazeneca-Impfstoff wird als heimische Wunderwaffe gefeiert.

Coronavirus - Grossbritannien
Stephen Fry, Schauspieler und Schriftsteller aus Grossbritannien, wird in der Poets' Corner, einem Teil des Querschiffs der zu einer Impfstelle umfunktionierten Kirche Westminster Abbey, gegen Corona geimpft. - dpa

Unerwähnt wird dabei allerdings gelassen, dass die Briten anders als die EU bislang keine Impfdosen an andere Länder exportieren. Auch die verheerende Bilanz von mehr als 150'000 Corona-Toten kommt nicht zur Sprache.

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