Greta Thunberg wirbt für Klimakampf in Afrika
Die Klimaaktivistin Greta Thunberg hat auf einer Pressekonferenz über die Folgen des Klimawandels für Afrika gesprochen. Der Kontinent leidet besonders stark.

Das Wichtigste in Kürze
- Greta Thunberg hat mit afrikanischen Aktivistinnen über das Klima in Afrika gesprochen.
- Der Kontinent leidet stark unter dem zunehmenden Klimawandel.
Klimaaktivistin Greta Thunberg hat für eine stärkere Beachtung des Kampfes gegen die Klimakrise in Afrika geworben. Sie hat so Mitstreiterinnen vom afrikanischen Kontinent eine Plattform verschafft. «Uns ist aufgefallen, dass es ein riesiges Medieninteresse gibt, wo immer wir auch auftreten». Das sagte die 17-jährige Schwedin am Freitag auf einer Pressekonferenz in Stockholm.
Afrikanische Aktivistinnen zugeschaltet
Diese Gelegenheit müsse genutzt werden, um Menschen eine Stimme zu geben, deren Geschichten gehört werden müssten, sagte Greta Thunberg. Daraufhin übergab sie das Wort an die Aktivistinnen Vanessa Nakate (Uganda), Ayakha Melithafa (Südafrika) und Makenna Muigai (Kenia). Danach redete auch die südafrikanische Klimaforscherin Ndoni Mcunu. Sie waren live per Video aus ihren Heimatländern zugeschaltet.

«Jetzt ist es an der Zeit, dass die Welt den Aktivisten aus Afrika zuhört. Und ihren Geschichten Aufmerksamkeit schenkt und tätig wird», sagte Nakate. «Wir erleben am eigenen Leib die Folgen des Klimawandels, wir durchleben sie jeden Tag», fügte Melithafa hinzu.
Afrika ist und wird besonders stark vom Klimawandel betroffen sein. Etwa hat es in Ostafrika in den vergangenen Monaten ungewöhnlich viel geregnet. Das südliche Afrika hat unter einer schweren Dürre gelitten. Millionen Menschen sind betroffen.
















