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    Google muss Links zu Falschinformationen löschen

    Keystone-SDA
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    Luxemburg,

    Künftige müssen Suchmaschinen wie Google Einträge aus Ergebnislisten löschen, wenn diese nachweislich falsch sind.

    google 12'000 stellen
    Google. - Rolf Vennenbernd/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Google muss künftige Einträge aus Ergebnislisten löschen, wenn diese falsch sind.
    • Dies muss die betroffene Person jeweils nachweisen.

    Suchmaschinen wie Google müssen Einträge aus den Ergebnislisten löschen, wenn sie nachweislich falsch sind. Betroffene müssen sich dafür nicht zuerst an denjenigen wenden, der die Informationen ins Netz gestellt hat, sondern können gleich Google in die Pflicht nehmen. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag in Luxemburg.

    Hintergrund ist ein Fall vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe, bei dem sich ein Paar aus der Finanzdienstleistungsbranche von einer US-amerikanischen Internetseite in Misskredit gebracht sieht.

    Beweise reichen

    Das Unternehmen hinter dieser Seite ist wiederum Vorwürfen ausgesetzt, gezielt negative Berichte zu lancieren, um die Betroffenen später damit zu erpressen. Google hatte sich geweigert, die Links zu den Artikeln zu entfernen. Man könne nicht beurteilen, ob an den Vorwürfen etwas dran sei.

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    Eine Person sitzt am Computer. (Symbolbild) - AFP/Archiv

    Dem folgte der EuGH nicht. Wenn eine Person nachweisen könne, dass eine Suchanfrage auf eine Seite mit offensichtlich falschen Angaben führe, müsse die Suchmaschine den entsprechenden Link löschen. Dazu brauche es auch keine richterliche Entscheidung, hiess es. Die Betroffenen müssen lediglich die Beweise vorbringen, die «vernünftigerweise verlangt werden können».

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