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Google will 40 Milliarden Dollar in Anthropic stecken

Esada Kunic
Esada Kunic

USA,

Google plant eine Investition von bis zu 40 Milliarden Dollar in die KI-Firma Anthropic – und verschärft damit den Wettlauf um KI-Infrastruktur.

google anthropic
Google baut seine Rolle im KI-Wettlauf aus und kündigt eine grosse Investition in Anthropic an. (Symbolbild) - keystone

Der Alphabet-Konzern Google investiert in einem ersten Schritt zehn Milliarden Dollar (etwa 7,8 Milliarden Franken) in Anthropic. Das Unternehmen ist der Entwickler des KI-Chatbots Claude, wie der «Spiegel» berichtet.

Weitere 30 Milliarden Dollar (etwa 23,5 Milliarden Franken) sollen folgen, sobald Anthropic bestimmte Entwicklungsziele erreicht, wie das Unternehmen mitteilte.

Welche Kennzahlen die zusätzliche Tranche auslösen, wurde nicht genannt, berichtet «TechZeitGeist». Auch zu Stimmrechten, möglichen Auflagen oder einer regulatorischen Prüfung wurden keine Angaben gemacht.

Google beliefert Anthropic seit Jahren mit KI-Spezialchips

Google liefert Anthropic schon seit Jahren Spezialchips für künstliche Intelligenz. Damit ist das Unternehmen auch strategischer Infrastrukturlieferant von Anthropic, schreibt «heise.de».

Kurz vor dem Google-Deal hatte Amazon fünf Milliarden Dollar (etwa 3,9 Milliarden Franken) in Anthropic investiert. Mit einer Aussicht auf 20 Milliarden Dollar (etwa 15,6 Milliarden Franken) mehr.

Auch diese Finanzspritze folgt dem Muster sogenannter Kreislauf-Deals. Bei diesen sollen Investitionen zumindest teilweise als Gegenleistung für Chips oder Rechenleistung wieder an den Geldgeber zurückfliessen.

Claude Mythos Preview – das neue KI-Modell

Anthropic steht auch wegen seines jüngsten KI-Modells im Rampenlicht. Claude Mythos Preview findet laut «heise.de» teilweise seit Jahrzehnten unentdeckte Schwachstellen in Software.

google anthropic
Google versorgt Anthropic seit Jahren mit KI-Spezialchips und fungiert damit als strategischer Infrastrukturlieferant des Unternehmens. (Symbolbild) - keystone

Das Modell gilt als zu riskant für eine öffentliche Veröffentlichung, da es in falschen Händen als Cyberwaffe eingesetzt werden könnte. Gleichzeitig befindet sich Anthropic in einem Rechtsstreit mit dem US-Verteidigungsministerium.

Das Pentagon hatte die Firma zu einem Lieferketten-Risiko erklärt. Dies nachdem Anthropic den Einsatz seiner Modelle in autonomen Waffensystemen verweigert hatte.

Kommentare

User #3810 (nicht angemeldet)

Wir sollten Anthropic schnellstmöglich nach Europa holen. Aber eben, bis unsere Schlafmützen schnallen, was läuft, das kann dauern!

User #9833 (nicht angemeldet)

von KI will ich nichts wissen

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