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    Gericht: Russen dürfen Facebook und Instagram trotz Blockade nutzen

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Trotz der Sperrung von Facebook und Instagram in Russland sollen die Bürger des Landes die sozialen Netzwerke weiter legal nutzen dürfen.

    ARCHIV - Ein Gericht hat beschlossen, dass die russische Bevölkerung trotz der Blockade Facebook und Instagram weiterhin legal nutzen dürfen. Foto: Andre M. Chang/ZUMA Press Wire/dpa
    ARCHIV - Ein Gericht hat beschlossen, dass die russische Bevölkerung trotz der Blockade Facebook und Instagram weiterhin legal nutzen dürfen. Foto: Andre M. Chang/ZUMA Press Wire/dpa - sda - Keystone/ZUMA Press Wire/Andre M. Chang

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein russisches Gericht hat Wladimir Putin zurückgepfiffen.
    • Trotz Verbot sollen Russen die sozialen Netzwerke weiter legal nutzen dürfen.
    • Die Seiten sind zwar in Russland gesperrt, doch mit einem VPN trotzdem aufrufbar.

    Das habe ein Gericht in einem Urteil zum Verfahren um den Konzern Meta, zu dem Facebook und Instagram gehören, festgehalten, wie die Staatsagentur Tass am Montag meldete. Zwar sei der Konzern als «extremistische Organisation» eingestuft worden.

    Russlands Bürger dürften aber Facebook und Instagram weiter benutzen, hiess es. Viele Menschen nutzen die sozialen Netzwerke zum Geldverdienen, etwa auch zum Verkauf von Waren. Sie hatten um ihre Existenzgrundlage gefürchtet.

    Knackpunkt VPN

    Abrufbar sind die blockierten Netzwerke etwa über die breit verfügbaren geschützten Netzwerkverbindungen (VPN), mit denen sich Sperren von Seiten umgehen lassen. Russische Parlamentsabgeordnete hatten zuletzt erklärt, dass sie nicht planten, ein allgemeines Verbot zur VPN-Nutzung zu erlassen.

    Wladimir Putin
    Bereits vor einigen Tagen hatte Solowjow seinen Freund Wladimir Putin gefordert, Deutschland anzugreifen. - dpa

    Hintergrund des Vorgehens der russischen Justiz war eine Entscheidung von Meta, Aufrufe zur Gewalt gegen russische Truppen in der Ukraine zuzulassen. Der US-Konzern hatte im Krieg Russlands gegen die Ukraine Regel-Lockerungen bekannt gegeben.

    Als Beispiel für eine Ausnahme bei Äusserungen, die normalerweise gegen Richtlinien verstossen hätten, nannte ein Facebook-Sprecher den Satz «Tod den russischen Eindringlingen». Das sorgte in Moskau für grosse Empörung. Später präzisierte Meta die Regeln für Inhalte-Prüfer: Sie gelten demnach nur in der Ukraine, und Gewaltaufrufe dürfen nicht gegen Russen generell oder gegen Staatschefs wie Wladimir Putin gerichtet sein.

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