Chamenei laut Netanjahu «sehr wahrscheinlich» tot

Israel und die USA greifen gemeinsam den Iran an. Die neusten Entwicklungen gibt es hier im Liveticker auf Nau.ch.

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Eine Rakete trifft ein Gebäude in Dubai. - zVg

Das Wichtigste in Kürze

  • Israel hat am Samstagmorgen einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet.
  • Die USA beteiligen sich gemäss übereinstimmenden Medienberichten am Angriff.
  • In Dubai sitzen die Menschen fest. Ein Schweizer berichtet, dass sein Flug nicht startet.
  • Alle aktuellen Entwicklungen gibt es hier im Liveticker.

Die USA und Israel haben am Samstagmorgen gemeinsam den Iran angegriffen. US-Präsident Donald Trump bestätigt die US-Beteiligung an den Einsätzen. Israel seinerseits spricht von einem Präventivschlag.

Alle Entwicklungen gibt es hier im Liveticker:

Chamenei laut Netanjahu «sehr wahrscheinlich» tot

20.03: Benjamin Netanjahu hat sich in einer TV-Ansprache zu den Angriffen auf den Iran geäussert. Er sagte: «Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Tyrann nicht mehr existiert.»

Damit bezieht er sich auf den iranischen obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. Der Iran hatte zuvor verneint, dass Chamenei tot ist.

Roter Halbmond: Mehr als 200 Tote im Iran

19.35: Bei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen auf den Iran sind nach Angaben eines Sprechers des Roten Halbmonds über 200 Menschen getötet worden. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim wurden zudem rund 750 weitere Menschen verletzt.

Experte: Trump-Aufruf an Iraner höchst unverantwortlich

19.30: Donald Trump hat erklärt, dass ein Regime-Wechsel im Iran eines der Ziele der aktuelle Angriffe ist. In Er forderte zudem das iranische Volk an, die Führung nach den Attacken abzulösen.

donald trump
Donald Trump fordert die Iraner auf, nach den Angriffen die Führung zu übernehmen. - keystone

Islamwissenschaftler Professor Simon Wolfgang Fuchs von der Hebräischen Universität in Jerusalem der Deutschen Presse-Agentur findet das «in höchsten Masse unverantwortlich». Selbst wenn man, bestimmte Führungspersönlichkeiten ausschalte und Zentren der Revolutionsgarden bombardiere, seien diese Kräfte noch längst nicht ausser Gefecht gesetzt. Um den Widerstand im Land weiter brutal niederzuschlagen, brauche man keine hoch entwickelten Interkontinentalraketen, sondern nur Handfeuerwaffen und eine gewisse Haltung.

Iran: Chamenei ist «wohlauf»

19.15: Gegenüber «Sky» sagt ein Sprecher des iranischen Aussenministeriums, dass Ajatollah Ali Chamenei «wohlauf» sei. Israel hatte am Morgen die Residenz des Obersten Führers angegroffen und vermutet, dass er tot oder zumindest verletzt sei.

chamenei
Israel und die USA zielen mit ihren Angriffen auch auf Ajatollah Ali Chamenei. - keystone

Genfer Reederei MSC Cruises sagt Orient-Kreuzfahrt ab

19.04: Die Genfer Kreuzfahrtgesellschaft MSC Cruises hat wegen der Sicherheitslage eine Kreuzfahrt eines ihrer grossen Schiffe ab Doha abgesagt. Zur Sicherheit von Passagieren und Besatzung bleibe die «MSC Euribia» im Hafen von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten, teilte ein Sprecher des Unternehmens der Nachrichtenagentur AWP am Samstagabend mit.

Schweizer in Dubai: «Mein Flug wurde gecancelt»

18.45: Ein Schweizer in Dubai sitzt derzeit fest. «Unser Flug mit der SWISS, der morgen Abend geflogen wäre, wurde gecancelt», berichtet er gegenüber Nau.ch. Zehn Minuten später er dann auf einen Emirates-Flug umgebucht worden.

Doch auch dieser soll angeblich erst am Donnerstag abfliegen. Er habe die Rauchwolken nach dem Einschlag der Bombe gesehen, nun sitze er in einem Schutzkeller.

«Es gibt aber keine Sirenen», berichtet er. Die allgemeine Unsicherheit sei dennoch gross.

Raketen über Dubai

18.27: Auf spektakulären Videos ist zu sehen, wie zahlreiche Raketen Dubai erreichen. Die Aufnahmen (oben) zeigen, wie die Geschosse ein Gebäude treffen, danach ist eine dichte Rauchwolke zu sehen.

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Mehrere Raketen sind über Dubai zu sehen. - zVg

Auf einem weiteren Video sind mehrere Raketen zu sehen. Wie glühende Funken ziehen sie durch den Abendhimmel.

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Ein weiteres Geschoss über Dubai. - zVg

Bei den Menschen vor Ort sorgen die gesichteten Geschosse für Angst und Unruhe. Viele sitzen derzeit fest und können aufgrund des gesperrten Luftraums nicht ausreisen.

Iran warnt Schiffe in der Strasse von Hormus

18.25: Laut einer ihr nahestehenden Nachrichtenagentur hat die Revolutionsgarde den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus eingeschränkt. Demnach erhielten Schiffe wiederholt Funkmeldungen, in denen ihnen die Durchfahrt untersagt werde. Die Besatzungen würden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten.

Geschoss trifft beinahe Burj Khalifa

18.20: In einem auf Social Media veröffentlichten Video ist zu sehen, wie ein Geschoss beinahe den Burj Khalifa trifft.

Das weltweit höchste Gebäude wurde zuvor vollständig evakuiert.

Eltern können nicht zu 2-jährigem Sohn zurückkehren

18.13: Wegen der militärischen Eskalation zwischen Israel und dem Iran sind derzeit einem Medienbericht zufolge rund 100.000 Israelis im Ausland gestrandet. Das berichtete der israelische Sender Channel 12.

Wegen der iranischen Gegenangriffe nach den israelisch-amerikanischen Attacken im Iran wurde der Luftraum über Israel bis auf weiteres für zivile Flüge geschlossen.

Dem Sender zufolge sitzen auch Dutzende israelische Passagiere in Saudi-Arabien fest. Sie seien eigentlich auf dem Weg in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gewesen und in Saudi-Arabien notgelandet.

Israelis im Ausland
Rund 100.000 Israelis sind derzeit im Ausland gestrandet. - keystone

Zu Saudi-Arabien unterhält Israel – anders als zu den VAE – keine diplomatischen Beziehungen. Vor Beginn des Gaza-Kriegs nach dem Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober 2023 hatte es Gespräche über eine Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern gegeben. Laut Channel 12 sind die Israelis noch an Bord ihres Flugzeugs.

Channel 12 berichtete auch von einem Elternpaar, das ohne den zweieinhalb Jahre alten Sohn in den Urlaub nach Bulgarien geflogen war.

Sie seien frustriert, weil sie in dieser heiklen Situation nicht zu ihrem Kind zurückkehren können, sagte der Vater dem Sender. Reisende im Ausland wurden angewiesen, die Fluginformationen über Medien und die verschiedenen Fluggesellschaften zu verfolgen.

Vier Verletzte bei Hotel-Brand in Dubai

17.43: Der Hotel-Brand in Dubai wurde offenbar durch Trümmerteile nach dem Abschuss einer Rakete entfacht. Der Zivilschutz teilte mit, das Feuer sei unter Kontrolle. Vier Menschen seien verletzt worden. Es handelt sich um das Hotel «Fairmont Dubai».

Das emiratische Verteidigungsministerium teilte mit, die Luftabwehr habe eine neue Welle iranischer Raketen und Drohnen abgefangen. Es habe «keinen bedeutenden Schaden» gegeben.

In Dubai und der Hauptstadt Abu Dhabi seien mehrere Trümmerteile von abgefangenen Raketen niedergegangen. Mindestens ein Mensch kam dabei bisher ums Leben.

Israelische Regierungsmaschine kreist seit vier Stunden über Meer

17.38: Vor der Küste Israels kreist seit rund vier Stunden eine israelische Regierungsmaschine.

Derzeit wird das Flugzeug von rund 37'000 Menschen auf der Plattform «Flightradar24» beobachtet.

Netanjahu und Trump haben telefoniert

17.34: Gemäss Karoline Leavitt, Sprecherin des Weissen Hauses, hat Trump mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu telefoniert.

Telefonat
Netanjahu und Trump haben offenbar gemeinsam telefoniert. - keystone

«Präsident Trump hat die Lage über Nacht in Mar-a-Lago zusammen mit Mitgliedern seines nationalen Sicherheitsteams beobachtet», heisst es weiter.

Keine Anzeichen auf radioaktive Auswirkungen im Iran

17.23: Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gibt es nach den jüngsten Angriffen auf den Iran bislang keine Hinweise auf «radioaktive Auswirkungen». Das teilte die Organisation in Wien auf der Plattform X mit.

Die IAEA mahnte zur Zurückhaltung, «um jegliche nukleare Sicherheitsrisiken für die Bevölkerung der Region zu vermeiden», hiess es zu dem militärischen Konflikt. Die Organisation beobachte die Lage genau und stehe in ständigem Kontakt mit Staaten der Region.

Armeevertreter Israels: hochrangige Personen im Iran getötet

17.19: Bei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen sind israelischen Angaben zufolge drei Orte gleichzeitig angegriffen worden, an denen Versammlungen der iranischen Führung stattgefunden haben sollen.

Dabei seien mehrere hochrangige und für die «Führung des Regimes» bedeutende Personen getötet worden, teilte ein Vertreter der israelischen Armee mit. Mehr Details zu den Todesopfern wurden nicht genannt. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Selenskyj lobt entschlossene USA

17.17: Nach Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sich demonstrativ hinter Washington gestellt.

Immer wenn die USA entschlossen seien, würden globale Verbrecher schwächer, teilte er in einer Videobotschaft mit. Dieses Verständnis müsse auch Russland, das seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, erreichen.

Rakete trifft Hotel in Dubai

17.05: Nach einem iranischen Raketenangriff steht ein 5-Sterne-Hotel in Dubai in Flammen.

Rauchsäule
Nau.ch-Bilder zeigen die Rauchsäule über dem Hotel. - Nau.ch

Offenbar handelt es sich um eine Anlage in der bekannten Touristenregion Palm Jumeirah.

Irans Aussenminister bestätigt: «keine Kommunikation» mit den USA

16.38: Gegenüber «NBC News» bestätigt der iranische Aussenminister Abbas Araqchi, dass es derzeit «keine Kommunikation» mit den Vereinigten Staaten gebe.

Er sagte auch, dass «wenn die Amerikaner mit uns sprechen wollen, wissen sie, wie sie mich kontaktieren können». Der Iran sei «bereit für eine Deeskalation». Zuerst müssten Israel und die USA ihre Angriffe jedoch stoppen.

Araqchi betonte zudem, dass der Iran in der Lage sei, sich ohne Hilfe von aussen zu verteidigen.

Ursula von der Leyen plant Sondersitzung

16.35: Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, will am Montag eine Sondersitzung des Sicherheitskollegiums abhalten.

«Für die regionale Sicherheit und Stabilität ist es von grösster Bedeutung, dass es nicht zu einer weiteren Eskalation durch ungerechtfertigte Angriffe des Iran auf Partner in der Region kommt», schreibt von der Leyen auf X.

UN-Sicherheitsrat kommt zur Dringlichkeitssitzung zusammen

16.26: Der UN-Sicherheitsrat will angesichts der Angriffe Israels und der USA auf den Iran zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen.

Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen soll sich am Samstag um 16.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) treffen. Frankreich und Bahrain hätten die Sitzung angefragt, teilte die israelische Botschaft bei den Vereinten Nationen mit.

UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Eskalation unterdessen scharf: «Ich fordere einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen und eine Deeskalation», teilte der UN-Chef mit. Er forderte alle Parteien auf, unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Trump wurde über «erhebliche Verluste» auf US-Seite aufgeklärt

16.17: Gemäss Angaben eines US-Vertreters gegenüber Reuters sei US-Präsident Trump im Voraus über das Risiko «erheblicher Verluste» auf US-Seite aufgeklärt worden.

Trump
US-Präsident Donald Trump am 27. Februar am Palm Beach International Airport. - keystone

Der anonyme US-Vertreter gab an, dass die Militäraktion, die unter dem Namen «Operation Epic Fury» läuft, dem Präsidenten als Szenario mit hohem Risiko, aber auch hohem Gewinnpotenzial beschrieben wurde.

Trump schien diese Einschätzung in seiner Videoansprache auf der Plattform «Truth Social» zu teilen. Er gab an, dass «mutige amerikanische Helden ihr Leben verlieren könnten».

Saudi-Arabien bestätigt iranischen Raketenangriff

16.06: Iran hat bei seinen Gegenangriffen im Nahen Osten auch Ziele in Saudi-Arabien attackiert. Der Iran habe Ziele im Raum der Hauptstadt Riad und im Osten des Landes angegriffen, teilte das saudische Aussenministerium mit. Diese seien erfolgreich abgewehrt worden.

Man verurteile die Angriffe auf das Schärfste, hiess es in der Mitteilung aus Riad. Das Königreich habe seinen eigenen Luftraum zuvor nicht für Angriffe gegen Iran zur Verfügung gestellt. Die Führung in Teheran habe dies gewusst und Saudi-Arabien nun dennoch angegriffen.

Anwohner berichteten zuvor, dass im Südosten von Riad eine mutmasslich iranische Rakete abgefangen wurde, wo rund 2.000 US-Truppen an einem Luftwaffenstützpunkt stationiert sind. Berichte über Opfer oder Schäden gab es nicht.

Iranischer Aussenminister: Chamenei lebt «soweit ich weiss»

15.46: Das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei hat nach Worten des iranischen Aussenministers Abbas Araghtschi die israelisch-amerikanischen Luftangriffe überlebt. Chamenei sei «soweit ich weiss» noch am Leben, sagte der Minister im Gespräch mit dem US-Sender NBC News.

Chamenei
Das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei soll gemäss des iranischen Aussenministers noch leben. - keystone

Araghtschi zufolge waren bei den Angriffen zwei Kommandeure getötet worden. Hochrangige Funktionäre der Führung in Teheran hätten überlebt. Die Angaben Araghtschis lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Raketenangriff auf Grundschule: Zahl der Todesopfer steigt auf 70

15.42: Die Anzahl der Schülerinnen, die bei dem Raketenangriff im Süden Irans gestorben sind, ist auf mindestens 85 gestiegen.

Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichteten Staatsmedien. Rund 90 weitere Schülerinnen seien verletzt worden.

Emirates stoppt Flüge von und nach Dubai

15.34: Nach der SWISS und der Lufthansa stoppt nun auch die Fluggesellschaft Emirates Flüge von und nach Dubai. Grund sei die Schliessung mehrere Lufträume in der Region, teilte Emirates mit.

Das Medienbüro Dubais teilte mit, der Betrieb an den beiden grossen Flughäfen der emiratischen Metropole sei vorerst unterbrochen. Die Luftfahrtbehörde teilte mit, der Luftraum sei als «Vorsichtsmassnahme» geschlossen wegen der Sicherheitslage in der Region.

200 Personen demonstrieren in Bern gegen das iranische Regime

15.26: Gegen 200 Menschen haben am Samstag vor der iranischen Botschaft in Bern für den Sturz des iranischen Regimes demonstriert. «Free Iran» war auf einem der Transparente zu lesen, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete.

Bilder des Schah-Sohns Reza Pahlavi wurden in die Höhe gehalten. Immer wieder wurde dessen Name skandiert. Flaggen der iranischen Monarchie-Opposition dominierten das Bild vor der abgeriegelten iranischen Botschaft auf der anderen Strassenseite.

Auch israelische Flaggen waren an der Kundgebung zu sehen. «Heute ist das ok, die Israeli sind unsere Freunde im Kampf gegen die Mullahs», sagte ein Aktivist.

Merz, Macron und Starmer verurteilen iranische Gegenangriffe

15.23: Nach den israelisch-amerikanischen Angriffen gegen den Iran haben Deutschland, Frankreich und Grossbritannien Gegenschläge der Regierung in Teheran kritisiert.

«Wir verurteilen die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region auf das Schärfste. Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen», heisst es in einer in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Grossbritanniens Premier Keir Starmer.

Sie erklärten weiter: «Wir rufen zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen auf und fordern die iranische Führung auf, eine Verhandlungslösung zu finden.» Letztendlich müsse es dem iranischen Volk erlaubt sein, seine eigene Zukunft zu gestalten.

Frankreich, Deutschland und Grossbritannien hätten wiederholt an den Iran appelliert, sein Nuklearprogramm einzustellen, von destabilisierenden Aktivitäten abzusehen und Gewalt gegen die eigene Bevölkerung zu beenden.

Israel glaubt: Chamenei tot oder mindestens verletzt

14.57: Israel «geht davon aus», dass Irans Oberster Führer Ali Chamenei bei einem israelischen Angriff am Samstagmorgen getötet wurde. Das berichtet Channel 12 unter Berufung auf nicht namentlich genannte israelische Quellen.

Demnach gebe es «zunehmende Hinweise» in diese Richtung. Eine offizielle Bestätigung für den Bericht liegt nicht vor. Der Fernsehsender hatte Minuten zuvor berichtet, die israelische Einschätzung sei, dass Chamenei «zumindest verletzt» worden sei.

Führer
Irans Oberster Führer Ali Chamenei. - keystone

Dabei handle es sich nicht um eine Bewertung auf Grundlage von Satellitenbildern, die eine Zerstörung von Chameneis Präsidentenkomplex zeigen, sondern um Informationen aus nicht genannten Quellen.

Chamenei soll Berichten zufolge in Kürze eine Ansprache halten. Der TV-Bericht legt nahe, dass diese – falls sie stattfindet – im Voraus aufgezeichnet worden sein könnte.

Brand in Bahrain nach iranischen Angriffen

14.43: Bei den iranischen Angriffen auf US-Stützpunkte im Nahen Osten ist es in Bahrain zu einem Brand gekommen. An einem Lagerhaus neben dem wichtigen US-Marinestützpunkt im Land stiegen dunkle Rauchwolken auf, wie Anwohner bestätigten.

Auf Videos war ein grosses Feuer in einem Hafengelände zu sehen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht, auch das Ausmass der Schäden war zunächst unklar.

Zweite Raketenwelle auf Israel gefeuert

14.19: Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mit einer zweiten Raketenwelle auf Israel begonnen. Erneut seien ballistische Raketen auf die «besetzten Gebiete» gefeuert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. Gemeint ist damit israelisches Staatsgebiet, das der Iran nicht offiziell anerkennt.

Iran: 57 Schülerinnen bei Raketenangriff getötet

14.04: Die Zahl der getöteten Schülerinnen bei einem Raketenangriff im Süden Irans ist gemäss iranischen Angaben auf 57 gestiegen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichteten Staatsmedien. Dutzende weitere Schülerinnen seien verletzt worden.

Emmanuel Macron fordert Sitzung mit UN-Sicherheitsrat

13.40: Der französische Präsident Emmanuel Macron hat angesichts der Situation zwischen dem Iran, Israel und den USA eine Sitzung mit dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gefordert.

Der Ausbruch des Krieges stelle gravierende Konsequenzen für den nationalen Frieden und die nationale Sicherheit dar. Die Eskalationen seien gefährlich, schreibt der Präsident auf X. «Sie müssen stoppen», so Macron.

Er stehe in engem Kontakt mit europäischen Partnern und Freunden im Mittleren Osten.

Katar: Dritte Angriffswelle abgewehrt

13.30: Der Iran hat nach den amerikanisch-israelischen Militärschlägen im Land offenbar mehrmals den wichtigen US-Verbündeten Katar angegriffen. Man habe eine «dritte Angriffswelle» erfolgreich abgewehrt, teilte das katarische Verteidigungsministerium mit. Diese habe auf «mehrere Gegenden» in dem kleinen Staat am Persischen Golf gezielt. Grössere Schäden oder Opfer gab es ersten Berichten zufolge aber nicht.

Anwohner in Katar berichteten von mehreren Explosionen – offenbar durch den Abschuss iranischer Raketen. Am US-Stützpunkt al-Udaid, der wichtigsten Basis des US-Militärs im Nahen Osten, war Anwohnern zufolge Luftalarm zu hören. Der Nachrichtenkanal Al Jazeera zeigte eine Rauchwolke am Himmel über der Hauptstadt Doha, die den Moment nach dem Abschuss einer Rakete zeigt.

Satellitenbild zeigt zerstörte Residenz von Chamenei

13.15: Die The New York Times hat ein Satellitenbild des Flugzeugherstellers Airbus veröffentlicht. Auf der Aufnahme sind mehrere beschädigte Gebäude eines Komplexes in Teheran zu erkennen, in dem Irans Oberster Führer Ali Chamenei (86) üblicherweise residiert. Der Komplex gilt als sein offizieller Wohn- und Verwaltungssitz in der iranischen Hauptstadt.

Chamenei
Die zerstörte Residenz von Chamenei. - Screenshot X.com

Teile der Dächer scheinen eingestürzt zu sein, zudem sind in zuvor unversehrten Bereichen Trümmer sichtbar. Eine offizielle Stellungnahme der iranischen Behörden zu den gemeldeten Schäden liegt bislang nicht vor. Wo sich der Ayatollah derzeit aufhält, ist weiterhin unklar. Seit Beginn des Angriffs gab es kein öffentliches Lebenszeichen von Chamenei.

Kiewer Aussenministerium: Stehen an der Seite des iranischen Volks

12.41: Nach Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat die Ukraine ihre Unterstützung für das iranische Volk betont. Die iranische Führung habe Möglichkeiten für Diplomatie ignoriert, teilte das Kiewer Aussenministerium auf der Plattform X mit.

Der Grund für die derzeitigen Ereignisse sei die Gewalt und Willkür der iranischen Führung, insbesondere die Tötungen und Repressionen gegen friedliche Demonstranten, die in den letzten Monaten besonders gross geworden seien.

London warnt vor Eskalation

12.38: Nach Beginn der jüngsten amerikanisch-israelischen Militärschläge gegen den Iran hat die britische Regierung vor einer Eskalation des Konflikts gewarnt. Premierminister Keir Starmer berief am Vormittag eine Sitzung des nationalen Krisenstabs Cobra ein, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete.

Keir Starmer
Keir Starmer - keystone

London wolle «keine weitere Eskalation zu einem weiteren regionalen Konflikt sehen», zitierte PA einen Regierungssprecher. Iran dürfe niemals Atomwaffen entwickeln, deswegen habe man stets Bemühungen um eine Verhandlungslösung unterstützt, so der Sprecher weiter.

Iran: Zahl der Todesopfer in Mädchenschule auf 24 gestiegen

12.20: Bei einem Raketenangriff im Süden Irans ist die Zahl der getöteten Schülerinnen in einer Grundschule nach iranischen Angaben auf mindestens 24 gestiegen.

Der staatliche Rundfunk bezog sich bei seiner Meldung auf den Landrat in dem betroffenen Kreis Minab.

Iran startet weitere Angriffe auf Israel

12.15: Wie das Israelische Heimatschutzkommando auf X schreibt, hat der Iran neue Raketenangriffe auf Zentralisrael gestartet.

Zudem sei ein weiterer Bombenanschlag auf den Flughafen Erbil der Region Kurdistan im Irak verübt worden.

Von der Leyen: Entwicklung im Iran äusserst besorgniserregend

12.05: Nach den Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Entwicklung als «äusserst besorgniserregend» bezeichnet. «Wir rufen alle Parteien auf zu grösstmöglicher Zurückhaltung, Zivilisten zu schützen und das Völkerrecht zu achten», schrieb sie auf X.

Die EU setze weiter auf Stabilität und Diplomatie. EU-Ratspräsident António Costa erklärte, die EU werde EU-Bürger in der Region unterstützen und rief ebenfalls zu Zurückhaltung auf.

Ursula
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. - keystone

EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnete die Lage im Nahen Osten als «gefährlich». Sie habe mit Israels Aussenminister und weiteren Ministern in der Region gesprochen, schrieb sie auf X. Die EU arbeite zudem eng mit arabischen Partnern zusammen, um diplomatische Wege auszuloten. Die EU-Marineoperation «Aspides» im Roten Meer bleibe «in höchster Alarmbereitschaft» und stehe bereit, «um die Durchgängigkeit des Seewegs zu sichern».

Fünf Schülerinnen bei Raketenangriff getötet

11.50: Bei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens fünf Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den dortigen Vizegouverneur.

«Diese Schule war ein direktes Ziel dieses Angriffs», hiess es in dem Bericht. Die Trümmerbeseitigung sowie die Rettungsmassnahmen für die Schülerinnen seien im Gange. Der Vorfall ereignete sich demnach im Kreis Minab unweit der Küste am Persischen Golf. In der Provinz Hormusgan liegen mehrere Marinestützpunkte der iranischen Streitkräfte.

Ein Verletzter in Israel nach iranischem Angriff

11.46: In Israel ist ein Mann bei einem iranischen Raketenangriff verletzt worden. Er sei durch eine Druckwelle nach einem Einschlag leicht verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Zudem hätten sich auch Menschen auf dem Weg in Schutzräume verletzt. Den Angaben zufolge wurden auch Personen wegen Angstzuständen behandelt.

Israel
Israelis im Schutzraum. - keystone

Nach der Ankündigung iranischer Gegenangriffe hat es Medienberichten zufolge vereinzelte Einschläge in Israel gegeben. Die Polizei habe Granatsplitter in Jerusalem und in der Stadt Beit Schemesch beseitigt, schrieb der israelische Rettungsdienst Magen David Adom auf der Plattform X. Ein Gebäude in der Stadt Tirat Carmel südlich von Haifa sei beschädigt worden.

11.40: Israel will für den neuen Krieg mit dem Iran rund 70.000 Reservisten einberufen. Ein israelischer Militärvertreter sagte, die meisten gehörten zur Luftverteidigung und zum Heimatschutzkommando. «Es wird aber auch eine starke Präsenz an unseren Grenzen geben», sagte er Journalisten.

Die Armee sei auf «verschiedene Szenarien» vorbereitet, mit Blick auf die Grenzverteidigung sowie auf mögliche Angriffe von Verbündeten des Irans auf Israel. Auf die Frage, wie lange der neue Militäreinsatz dauern werde, sagte er: «So lange wie notwendig».

Angriff galt wohl auch Chamenei

11.35: Die Angriffe in Teheran galten offenbar auch dem iranischen Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei, wie israelische Medien berichten. Israel und die USA sollen versucht haben, den Führer Irans dabei zu töten.

Ali Chamenei
Ali Chamenei, geistliches Oberhaupt des Iran, hat Israel mit Vergeltung gedroht. Das Land müsse mit einer «harten Bestrafung» rechnen, so Chamenei. - dpa

Die iranische Nachrichtenagentur Isna meldete, dass eine der Rauchsäulen in der Nähe eines Viertels im Zentrum zu sehen sei, in dem sich die Residenz des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, sowie das Präsidentenamt befinden.

Chamenei hat sich bisher noch nicht zu Angriffe geäussert. Er sei jedoch an einem sicheren Ort, so iranische Medien.

Wohl mehrere Top-Politiker im Iran getötet

11.10: Eine iranische Quelle hat der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, dass mehrere hochrangige Vertreter der iranischen Revolutionsgarden und mehrere Top-Politiker bei den Angriffen getötet worden sein. Diese Info ist noch unbestätigt.

Iran: Vier US-Stützpunkte in der Region angegriffen

10.50: Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert.

Unter den Zielen war der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete.

Iran fordert Handeln der internationalen Gemeinschaft

10.47: Der Iran hat die Weltgemeinschaft angesichts der Angriffe der USA und Israels zum Handeln aufgefordert. In einer Mitteilung des Aussenministeriums forderte die Regierung in Teheran die Vereinten Nationen und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die Attacken zu verurteilen und Massnahmen zu ergreifen.

Die Sicherheit der Region und der Welt seien einer beispiellosen Bedrohung ausgesetzt, hiess es.

Iran greift US-Basis in Bahrain an

10.21: Der Konflikt weitet sich aus. Nach Angaben aus Bahrain wurde eine Basis der US-Marine mit Raketen attackiert. Der Iran bestätigte, dass Teheran dahintersteckt.

Bahrain
Ein Satellitenbild der US-Basis in Bahrain, die vom Iran angegriffen wurde. - keystone

Auch in der Hauptstadt Manama wurden Explosionen gemeldet, ein Zusammenhang ist nicht unwahrscheinlich, aber noch nicht bestätigt.

Auch die Vereinigten Arabischen Emirate machen jetzt ihren Luftraum dicht. In Abu Dhabi soll es ebenfalls zu Explosionen gekommen sein. Die Hintergründe sind noch unklar.

Schweiz hat Botschaftspersonal im Iran leicht reduziert

10.05: Das Schweizer Botschaftspersonal sei in den letzten Tagen von 14 auf 10 Personen reduziert worden, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Samstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Die Botschafterin Nadine Olivieri Lozano sei vor Ort und die Botschaft sei derzeit «operationell». Auch die Schweizer Botschaft in Tel Aviv in Israel bleibe in Betrieb. Nähere Angaben, auch zu konkreten Massnahmen und Vorkehrungen zum Schutz des Personals, machte das EDA nicht.

Panik in Teheran: Massen flüchten aus der Stadt

09.46: In der Millionenmetropole Teheran bilden sich nach den Angriffen durch Israel und die USA lange Schlangen an den Tankstellen. Massen versuchten, die Hauptstadt zu verlassen, wie Augenzeugen berichteten.

Teheran
In Teheran haben sich an Tankstellen lange Schlangen gebildet. - keystone

Läden waren vielerorts geschlossen. Im Norden der lebendigen Metropole herrschte gespenstische Stille. Teheran ist Ziel mehrerer Angriffswellen.

Bund rät von Reisen nach Israel ab

09.27: Nach der Eskalation in Nahost in der Nacht auf Samstag rät der Bund von Reisen nach Israel ab. Für den Iran gilt derselbe Hinweis bereits seit einiger Zeit.

Die Entwicklung der Lage sei ungewiss, heisst es. Schweizer Staatsangehörige, die sich in Israel aufhalten, werden vom EDA darauf hingewiesen, dass sie die kommerziellen Transportmittel nutzen sollen, wenn sie das Land verlassen möchten. Der Entscheid zur Ausreise erfolge freiwillig, auf eigenes Risiko und auf eigene Kosten.

Von Reisen in den Iran hatte das EDA bereits zuvor abgeraten.

Iran startet Gegenangriff

09.17: Der Gegenschlag scheint zu starten. Israel vekündete, dass iranische Raketen auf dem Weg seien.

Tel Aviv
Die Menschen in Tel Aviv bringen sich in Sicherheit. - keystone

Die Warnmeldungen des israelischen Heimatfrontkommandos heulten zunächst vor allem in den nördlichen Gebieten Israels auf. Auch aus der jordanischen Hauptstadt Amman wurden Sirenen gemeldet.

Israel nennt Operation gegen Iran «Brüllen des Löwen»

09.10: Israel hat der neuen Militäroperation gegen den Iran nach Medienberichten den Namen «Brüllen des Löwen» gegeben. Bereits den Krieg gegen den Iran im vergangenen Jahr hatte Israel nach dem Raubtier benannt.

Damals lautete der Name der Operation «Rising Lion» – auf Deutsch: Operation sich erhebender Löwe. Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Stelle in der Bibel, in der es unter anderem heisst: «Siehe, ein Volk erhebt sich wie ein junger Löwe.»

Israels Luftraum für zivile Flüge geschlossen

08.47: Nach Israels Angriff auf Ziele im Iran ist der Luftraum über Israel in Erwartung eines iranischen Gegenschlags bis auf weiteres geschlossen worden. Verkehrsministerin Miri Regev habe die zivile Luftfahrtbehörde angewiesen, den Luftraumraum für zivile Flüge zu schliessen, teilte die israelische Flughafenbehörde mit.

Miri Regev
Israels Verkehrsministerin Miri Regev. - keystone

Grund sei die Sicherheitslage. Reisende seien angewiesen, vorerst nicht zum Flughafen zu kommen. Passagiere im Ausland sollten die Fluginformationen über Medien und die verschiedenen Fluggesellschaften verfolgen.

Trump bestätigt US-Beteiligung an «Kampfeinsätzen»

08.40: US-Präsident Trump bestätigte, dass das US-Militär «umfangreiche Kampfeinsätze» im Iran begonnen hat. Er veröffentlichte dazu ein achtminütiges Video auf Truth Social.

«Vor kurzem hat das US-Militär eine grössere Kampfoperation im Iran begonnen. Unser Ziel ist es, das amerikanische Volk zu verteidigen, indem wir die Bedrohungen durch das iranische Regime beseitigen», sagte Trump.

Iran droht mit drastischen Worten mit Vergeltung

08.33: Der Iran hat nach Beginn der Angriffe Israels und seines Verbündeten USA mit drastischen Worten reagiert. «Wir haben Euch gewarnt. Nun habt Ihr einen Weg eingeschlagen, dessen Ausgang nicht mehr in Eurer Hand liegt», sagte der Leiter der Sicherheitskommission, Ebrahim Azizi.

Teheran
Bilder aus Teheran zeigen die Einschläge der Angriffe von Israel und den USA. - keystone

Irans Präsident Massud Peseschkian hatte mit einem «umfassenden Krieg» gedroht, sollte Chamenei attackiert werden.

Explosionen aus weiteren Städten gemeldet

08.15: Die iranische Nachrichtenagentur Fars vermeldet Explosionen in weiteren iranischen Städten. Genannt werden Isfahan, Karadsch und Kermanschah.

In Teheran wurde nach Augenzeugenberichten unter anderem die Residenz von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getroffen. Er selbst habe sich aber vermutlich in Sicherheit gebracht.

Die USA beteiligt sich an Israel-Angriff gegen Iran

07.55: Das «Wall Street Journal» berichtete, dass sich an dem Militärschlag auf den Iran auch die USA beteiligen und ebenfalls Angriffe durchgeführt wurden. Dies unter Berufung auf einen US-Beamten.

Teheran
Über Teheran waren vielerorts Rauchsäulen zu sehen. - keystone

Die US-Botschaft in Katar verhängte für alle Mitarbeiter eine Ausgangssperre, schrieb «Al Jazeera». Es wurde allen US-Bürgern empfohlen, Schutz zu suchen.

Angriff wird als Präventivschlag bezeichnet

07.30: Der Präventivschlag gegen den Iran gestartet, soll Bedrohungen für Israel beseitigen, erläuterte Verteidigungsminister Katz.

«Der Staat Israel hat einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen. Infolgedessen wird in unmittelbarer Zukunft ein Raketen- und Drohnenangriff auf den Staat Israel und seine Zivilbevölkerung erwartet», sagte Katz.

In ganz Israel heulten gleichzeitig mit dem Angriff im Iran Sirenen auf, da ein Gegenangriff aus dem Iran erwartet wird.

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