Lehrer hat Verhältnis mit Schülerin – darf weiter unterrichten
Trotz Sex-Vorwürfen, Alkohol-Exzessen und explosiver Funde: Ein deutsches Gymnasium muss seinen Skandal-Lehrer weiter beschäftigen – Das Gericht gibt ihm Recht!

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Bremer Gymnasiallehrer hatte ein Verhältnis mit einer volljährigen Schülerin.
- Andere Schülerinnen soll er unangemessen berührt haben.
- Ausserdem lagerte er Chemikalien in der Schule – all das reicht nicht für eine Kündigung.
Das Bremer Gymnasium Horn in Deutschland wird seinen Skandal-Lehrer einfach nicht los!
Der 49-Jährige ist gleich wegen mehrerer Vorfälle in die Schlagzeilen geraten: Ein Verhältnis mit einer volljährigen Schülerin, unangemessene Berührungen weiterer Schülerinnen und Alkoholexzesse bei einer Exkursion.
Auch die unsachgemässe Lagerung von Chemikalien über Jahre hinweg hat ihn bislang nicht seinen Job gekostet.
Am Horn-Gymnasium selbst liegt es nicht. Die Schule wollte den Pädagogen suspendieren, doch Anfang Februar kam der Fall vor das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bremen. Und das endete für das Gymnasium in einem Flop!
Lehrer löste Einsatz wegen Sprengstoff aus
Der Lehrer darf weiter unterrichten. Grund waren unter anderem Formfehler im Suspendierungsverfahren.
Doch das ist noch nicht alles: Im Mai 2024 löste der Lehrer während des Unterrichts einen Polizei- und Rettungseinsatz aus.
Auf dem Schulgelände wurden laut «Bild»-Recherchen Munition, Schwarzpulver, Gasmasken, Waffenattrappen und Sprengsatz-Nachbauten entdeckt – und das nur durch Zufall. Die Schule musste evakuiert werden.
Das Strafverfahren endete überraschend glimpflich: Der Lehrer zahlte lediglich 500 Euro (umgerechnet 456 Franken), da die Munition aus Bundeswehrbeständen stammte.
Beschluss nicht anfechtbar
Der Beschluss des Gerichts ist nicht anfechtbar. Ein Sprecher erklärte, dass das Disziplinarverfahren gegen den 49-Jährigen, dem weiterhin grenzüberschreitendes Verhalten und Alkoholkonsum vorgeworfen werden, noch läuft.
Die Bremer Bildungsbehörde hatte den Lehrer 2023 vorläufig suspendiert und ihm ein Hausverbot erteilt – doch das Gericht kippte es. Jetzt bleibt der Skandal-Lehrer im Dienst, während das laufende Disziplinarverfahren im Hintergrund dümpelt.




















