Frankreich schickt zwei Flugzeuge mit medizinischen Hilfen nach Beirut

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Frankreich,

Nach der Doppelexplosion in Beirut mit dutzenden Toten und tausenden Verletzten hat die französische Regierung Hilfen für den Libanon auf den Weg gebracht.

Beschädigte Häuser und Autos in Beirut
Beschädigte Häuser und Autos in Beirut - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Maschinen sollen bereits am Nachmittag im Libanon landen.

Wie der Elysée-Palast mitteilte, sollen bereits am Mittwochnachmittag zwei Flugzeuge der Armee mit tonnenweise medizinischer Ausrüstung und einer mobilen Krankenstation an Bord in der libanesischen Hauptstadt eintreffen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte die Hilfen in der Nacht zum Mittwoch angekündigt.

An Bord der Maschinen befänden sich auch 55 Sicherheitskräfte, die auf Rettungs- und Räumungsarbeiten spezialisiert seien, teilte der Elysée-Palast weiter mit. In der mobilen Krankenstation können demnach bis zu 500 Verletzte versorgt werden. Frankreich prüfe, an welchen Stellen es im Libanon Bedarf für weitere internationale Hilfe gebe.

Die Explosionen im Hafen von Beirut hatten am Dienstag schwere Verwüstungen angerichtet. Nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes wurden mindestens hundert Menschen getötet, mehr als 4000 weitere wurden verletzt.

Laut Ministerpräsident Hasan Diab waren 2750 Tonnen Ammoniumnitrat detoniert. Das Material sei seit sechs Jahren ohne Vorsichtsmassnahmen in einem Lagerhaus untergebracht gewesen. Der Sicherheitschef der Regierung, Abbas Ibrahim, sagte, das Ammoniumnitrat sei seinerzeit beschlagnahmt worden. Wie es zu der Explosion gekommen war, blieb zunächst allerdings unklar.

Noch am Dienstagabend boten zahlreiche Staaten dem Libanon ihre Hilfe an, darunter in seltener Einigkeit auch Israel und der Iran. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Aussenminister Mike Pompeo sprachen den Opferfamilien ihr Mitgefühl aus und boten Unterstützung an.

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