Touris gehen in Thailand auf Rettungsschwimmer los
An einem thailändischen Strand kam es zu üblen Szenen. Mehrere Touristen gehen auf die Rettungsschwimmer los. Diese hatten zuvor die rote Flagge aufgezogen.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- Am «Nai Harn Beach» in Phuket (THA) kam es zu einer unschönen Szene.
- Mehrere Touristen gingen auf die Rettungsschwimmer los und wurden gewalttätig.
- Die Bademeister hatten die rote Flagge aufgezogen, was ein Gast nicht akzeptieren wollte.
Üble Szenen an einem Strand in Thailand! Ein Video zeigt, wie mehrere Menschen auf die Rettungsschwimmer losgehen. Wie kam es dazu?
Die Rettungsschwimmer waren Berichten zufolge dabei, den Strand zu schliessen. Sie mussten am «Nai Harn Beach» in Phuket die rote Flagge aufziehen, da Gefahr drohte. Ein Tourist ignorierte jedoch die Warnsignale und wollte trotzdem ins Meer.
Dann kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung, da der Mann nicht auf die Profis hören wollte.
Er wollte sich das Baden nicht verbieten lassen und wurde gewalttätig. So rief er sogar mehrere Familienmitglieder dazu, gemeinsam die Rettungsschwimmer zu attackieren.
Rettungsschwimmer wurde angespuckt
Eine Augenzeugin berichtete dem lokalen Medium «The Thaiger», dass einer der Rettungsschwimmer sogar angespuckt wurde.
Ein Video des Vorfalls, das auf den Sozialen Medien geteilt wurde, zeigt mehrere aggressive Personen. Diese ringen beide Rettungsschwimmer zu Boden und schlagen auf sie ein.
Die mutigen Augenzeugen griffen ein und konnten die Touristen beruhigen. Die betroffenen Rettungsschwimmer informierten umgehend die Polizei und erstatteten Anzeige.
«Wir arbeiten hart daran, dieses Jahr keine Todesfälle zu verzeichnen. Das gibt uns die Kraft, weiterzumachen», erklärte einer der Rettungskräfte dem «Phuket Express».
Userinnen und User sind sichtlich geschockt von dem Vorfall. Ein Kommentar zum Post lautet beispielsweise: «So schlimm!»
Ein anderer User hat eine klare Meinung: «Das nächste Mal sollen die Touristen ertrinken. Die Rettungsschwimmer machen nur ihre Arbeit.» Andere finden das Verhalten respektlos und fordern rechtliche Konsequenzen für die Angreifer.
«Dieser Strand sollte ein Ort der Freude sein – keine Bühne für Tragödien.» So zitiert die Lokalzeitung einen Sprecher der örtlichen Behörden.