Volksinitiative

Per Volksinitiative: SP will Frauen gegen Gewalt schützen

Keystone-SDA
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Bern,

Die SP-Frauen setzen sich für einen besseren Schutz von Frauen gegen Gewalt ein. Sie wollen eine Volksinitiative starten, damit die Politik handelt.

SPD und Verdi mahnen wirksamen Schutz von Frauen vor Gewalt an
Die SP will Frauen besser vor Gewalt schützen. (Symbolbild) - dpa/dpa/picture-alliance

Zum besseren Schutz von Frauen wollen die Geschäftsleitung der SP-Frauen und das Präsidium der SP Schweiz die Lancierung einer Volksinitiative vorschlagen. Die Minimalstandards soll der Bund mit rund 500 Millionen Franken pro Jahr mitfinanzieren.

«Wir erleben eine Epidemie der Gewalt an Frauen, das ist inakzeptabel» sagte SP-Co-Präsident Cédric Wermuth in der «Tagesschau»-Hauptausgabe des Deutschschweizer Fernsehens SRF vom Freitagabend.

Die aufgegleisten Massnahmen wie ein Nottelefon oder mehr Platz in Frauenhäusern genügen ihm nicht. Es scheitere an den Mehrheiten und am Geld, da brauche es ein Machtwort der Bevölkerung, so Wermuth.

SP-Frauen-Co-Präsidentin Tamara Funiciello erhofft sich von der Initiative ein Ende der grossen kantonalen Unterschiede. Die Initiative garantiere Ressourcen und Qualitätsstandards in allen Kantonen – zum Beispiel mehr Frauenhäuser, Präventionskampagnen und Täterarbeit.

Zahl der Femizide in der Schweiz auf Rekordhoch

Beim Geld gibt sich FDP-Frauen-Präsidentin Bettina Balmer vorsichtiger: Gewalt an Frauen sei real und ein schwerwiegendes Problem, sagte sie in der SRF-Sendung.

Sie sei aber nicht einverstanden damit, «500 Millionen Steuergelder bürokratisch umzuverteilen». Viel sinnvoller wäre es, in den Kantonen gezielt Lücken zu schliessen, sodass Frauen überall Angebote haben.

Die Zahl der Femizide, der tödlichen Gewalttaten gegen Frauen, in der Schweiz ist im laufenden Jahr mit 22 Fällen auf ein Rekordhoch gestiegen. Erst in der vergangenen Woche hatte in Corcelles im Kanton Neuenburg ein Algerier seine Ehefrau und seine beiden Töchter erstochen.

Kommentare

User #5867 (nicht angemeldet)

Die SP scheint immer noch nicht begriffen zu haben, wo die Ursachen für diese abschäulichen Fälle her kommen. Sie machen mit viel Klamauk eine Pflästerlipolitik, die so null und nichts nützt oder verhindert. Wie kann man nur jahrzehnte lang so blind sein

User #1250 (nicht angemeldet)

Langsam sollte es auch bei der SP ankommen, dass ihre Forderung an Gelder keine Probleme lösen.

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