Frankreich erhöht Verteidigungsbudget schneller als geplant

    Keystone-SDA
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    2027 will Frankreich 64 Milliarden Euro für die Verteidigung ausgeben, kündigt Präsident Emmanuel Macron an. Damit erhöht sich das Budget schneller als geplant.

    Emmanuel Macron
    Der französische Präsident bei einer Rede am 13. Juli. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das französische Verteidigungsbudget wird 2027 64 Milliarden Euro betragen.
    • Das bedeutet im Vergleich zum Jahr 2017 eine Verdopplung des Budgets.
    • Ursprünglich strebte Paris diese Verdopplung erst bis 2030 an.

    Frankreich erhöht sein Verteidigungsbudget angesichts der russischen Bedrohung schneller als geplant. Wie Präsident Emmanuel Macron am Vorabend des Nationalfeiertags ankündigte, sind für 2026 Zusatzausgaben von 3,5 Milliarden Euro und für 2027 von drei Milliarden Euro geplant.

    «Wir werden also im Jahr 2027 64 Milliarden Euro für unsere Verteidigung ausgeben. Das ist das Doppelte des Budgets, das den Streitkräften 2017 zur Verfügung stand», sagte Macron in seiner traditionellen Ansprache vor den Streitkräften. Ursprünglich war die Verdoppelung des Budgets bis 2030 geplant.

    Emmanuel Macron appelliert an Europa

    Macron sagte am Sonntag mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, dass «die Freiheit seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 noch nie so bedroht» gewesen sei und «der Frieden auf unserem Kontinent noch nie so sehr von unseren gegenwärtigen Entscheidungen abgehangen» habe.

    Sollte die Schweiz die Armeeausgaben erhöhen?

    Um der Bedrohung gewachsen zu sein, müsse Frankreich in mehr Munition, Drohnen, Luftverteidigung sowie die elektronische Kriegsführung und Waffensysteme im Weltall investieren.

    Macron wiederholte seine zuvor schon mehrmals geäusserten Forderungen, dass Europa seine Verteidigung selbst in die Hand nehmen und gemeinsam in eigene Waffensysteme investieren müsse. «Lasst uns gemeinsam in grosser Masse beschaffen», sagte der Präsident.

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    Kommentare

    User #9079 (nicht angemeldet)

    Er hat ja 2017 auch den Generalstabschef de Villiers entlassen, weil er mehr Geld für die Armee forderte. Heute ist es zu spät! F kann nicht "auf di Schnelle" aufrüsten, auch der Künstler und Chefpleitier Macron nicht!

    User #4090 (nicht angemeldet)

    Wenn man in Geld schwimmt kann man auch mit der grossen Kelle anrühren.

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