Kindesmissbrauch bei Sexparty? Frankreichs Justiz ermittelt

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Frankreich,

Sie sollen einen fünf Jahre alten Jungen unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht haben: Nun ermittelt Frankreichs Justiz gegen zehn Männer.

ARCHIV - Das Blaulicht eines französischen Streifenwagens der Police Nationale. Foto: Patrick Seeger/dpa
ARCHIV - Das Blaulicht eines französischen Streifenwagens der Police Nationale. Foto: Patrick Seeger/dpa - Keystone/dpa/Patrick Seeger

Den Kontakt zu den Männern soll der Vater des Jungen hergestellt haben, wie es von der Staatsanwaltschaft Lille hiess. Ihm werden Inzest und Mittäterschaft vorgeworfen.

Der Missbrauch soll bei einem sogenannten «Chemsex»-Abend stattgefunden haben. Mit «Chemsex» ist meist stundenlanger Sex unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen wie etwa Kokain, Ketamin, Ecstasy oder Crystal Meth gemeint. Auch der Vater soll unter Drogen an dem Abend vergewaltigt und missbraucht worden sein.

Konkret ermittelt die Justiz gegen zehn Männer zwischen 29 und 50 Jahren. Fast alle von ihnen kamen in Untersuchungshaft. Einer der Männer ist inzwischen verstorben. Die Staatsanwaltschaft warf einigen von ihnen in den Vorermittlungen auch sexuelle Übergriffe auf ein Haustier vor.

Die Polizei war wegen der mutmasslichen Taten in Lille im vergangenen Februar eingeschaltet worden. Die Ermittlungen beziehen sich auf den Zeitraum von November 2024 bis Februar 2025. Das Kind ist mittlerweile in der Obhut seiner Mutter. Das Sorgerecht und das Besuchsrecht des Vaters wurden ausgesetzt.

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