Frankreich befürchtet Wahl-Einmischung aus der Türkei

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Frankreich,

Frankreich befürchtet eine Einmischung der Türkei bei den nächsten Wahlen. Es werde derartige Versuche geben, sagte Staatschef Emmanuel Macron in einer am Dienstagabend ausgestrahlten Dokumentation des Senders France 5 zum französisch-türkischen Verhältnis.

erdogan schweden
Der türkische Präsident Erdogan. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Regierungssprecher Gabriel Attal ergänzte am Mittwoch in Paris, man sei wachsam, um potenzielle Einmischung von aussen zu begrenzen.

Das gelte für die kommenden Wahlen. Im Juni sind in Frankreich Regionalwahlen geplant, in 13 Monaten steht die Präsidentenwahl auf der Agenda.

Macron gehört in der EU zu den härtesten Kritikern seines türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan. Der 43-Jährige wirft der Türkei unter anderem vor, Kämpfer ins Bürgerkriegsland Libyen geschickt zu haben. Gleichzeitig tritt der mächtige Franzose dafür ein, mit Ankara im Dialog zu bleiben.

In Strassburg streiten sich unterdessen Innenminister Gérald Darmanin und das Rathaus über die Finanzierung einer geplanten Moschee. Darmanin wirft der Stadt vor, sie finanziere die Moschee des Trägers Millî Görüş. Diese Vereinigung steht der türkischen Regierung nahe. «Frankreich akzeptiert keine ausländische Einmischung auf seinem Boden», schrieb der Ressortchef auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Kommentare

Weiterlesen

schlatter
123 Interaktionen
Futsch!

MEHR IN NEWS

fährunglück
1 Interaktionen
Fährunglück Zypern
Claudio Zali
ukraine
4 Interaktionen
EU-Treffen

MEHR AUS FRANKREICH

Frankreich
Nicolas Altmayer
Nach Unfalltod
club med
Nach zehn Jahren
Resonance A Plague Tale
Neues Abenteuer