Macron sichert Spanien nach US-Drohung Solidarität zu
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Spanien nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump seine Solidarität versichert.

Macron habe dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez in einem Telefonat die «europäische Solidarität Frankreichs» ausgesprochen, hiess es aus Macrons Umfeld. Anlass sei die angedrohte wirtschaftliche Nötigung.
Trump hatte zuvor am Dienstag bei einem Pressetermin zum Besuch des deutschen Kanzlers Friedrich Merz im Weissen Haus gesagt: «Wir werden jeglichen Handel mit Spanien einstellen. Wir wollen nichts mit Spanien zu tun haben.» Er begründete den Schritt damit, dass Spanien den USA untersagt habe, Militärstützpunkte für den Krieg gegen den Iran zu nutzen. Die spanische Regierung begründet ihr Vorgehen damit, dass der Krieg aus ihrer Sicht völkerrechtswidrig ist.
Auch Frankreich sah sich bereits scharfer Kritik von Trump ausgesetzt. Wegen der zögerlichen Haltung, dem von den USA ins Leben gerufenen Friedensrat für den Gazastreifen beizutreten, hatte Trump im Januar mit Zöllen von 200 Prozent auf Wein und Champagner gedroht.










