Ein Feuerwehrauto ist in Jülich auf dem Weg zu einem tödlichen Wohnhausbrand, als es mit einem Lkw heftig zusammenstösst. Neun Menschen werden verletzt, der Schaden ist immens.
Das Löschfahrzeug der Feuerwehr wurde bei der Kollision schwer beschädigt. Foto: Ralf Roeger/dpa
Das Löschfahrzeug der Feuerwehr wurde bei der Kollision schwer beschädigt. Foto: Ralf Roeger/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf dem Weg zu einem Wohnhausbrand in Jülich ist ein Feuerwehrauto heftig mit einem Lkw zusammengestossen und hat dabei einen immensen Schaden hinterlassen.

Neun Menschen wurden teils schwer verletzt, darunter die sieben Einsatzkräfte, wie die Polizei mitteilte.

Demnach war die Wucht des Aufpralls am Montagabend so gross, dass der mit Zuckerrüben beladene Lkw an einer Kreuzung gegen ein Auto und dann in das Schaufenster eines Sonnenstudios geschleudert wurde.

Dabei verteilte sich ein Teil der geladenen Rüben über die Strasse. Durch die Kollision wurden die Fahrzeuge und das Gebäude des Sonnenstudios stark beschädigt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf mindestens 100.000 Euro.

Den Angaben zufolge war das Löschauto mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn unterwegs und wollte bei Rot über eine Kreuzung fahren. Dabei sei der Wagen mit dem von links kommenden Lkw-Fahrer (33) zusammengestossen. Der 33-Jährige wurde schwer verletzt und kam wie die anderen acht Verletzten in ein Krankenhaus.

Das Einsatzfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr war zur Unterstützung auf dem Weg zu dem Wohnhausbrand, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen ist. Zum Unfallzeitpunkt waren laut Polizeiangaben schon andere Feuerwehrleute dort vor Ort. «Ein Zusammenhang zwischen dem Tod der Person und dem verunfallten Feuerwehrfahrzeug kann nicht hergestellt werden», hiess es.

Bei der Toten handele es sich wohl um die 83 Jahre alte Bewohnerin des Einfamilienhauses, berichtete die Polizei. Die Identität sei aber noch nicht abschliessend geklärt. Auch die Brandursache war zunächst unklar.

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