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    EU soll Rüstungsgüter nicht nur in den USA kaufen

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    Die Chefdiplomatin der EU, Kaja Kallas, spricht sich gegen den Kauf von Rüstungsgütern in den USA aus. Sie reagiert damit auf die Zollpolitik Donald Trumps.

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    Laut Kaja Kallas soll die EU weniger Rüstungsgüter in den USA erwerben. - Keystone

    Die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas fordert laut «T-Online» angesichts der von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle eine geringere Abhängigkeit von US-Rüstungsgütern. Die Verteidigungszusammenarbeit mit den Amerikanern sei wichtig, wie Kallas während eines informellen Treffens der EU-Verteidigungsminister in Warschau betont.

    Gleichzeitig müsse die europäische Rüstungsindustrie gestärkt werden, um die Beschaffung breiter aufzustellen. «Wir kaufen im Moment viel von den Amerikanern, aber wir müssen unser Portfolio diversifizieren«, so Kallas laut «Börsen Express».

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    Es müsse mehr für die europäische Verteidigungsindustrie getan werden, um Munition und Ausrüstung innerhalb der EU produzieren zu können. - Keystone

    Nur dann sei die EU in der Lage, Munition uns Sonstiges hier zu produzieren, erklärte Kallas weiter. Zudem solle die EU stärker auf andere Verbündete setzen, um die eigene Verteidigungsfähigkeit zu sichern.

    Trumps Zölle für die EU wirken sich auf Rüstungspolitik aus

    Die neuen US-Zölle erhöhen die Kosten für EU-Rüstungsgüter mit US-Komponenten, etwa Elektronik oder Spezialstahl. Dies könnte europäische Verteidigungsprojekte verteuern und Lieferketten stören.

    Die Europäische Union dürfte verstärkt auf eigene Rüstungskooperationen zurückgreifen, um Importabhängigkeiten zu reduzieren. Gemeinsame EU-Projekte wie Kampfpanzer oder Drohnen gewinnen an Dringlichkeit.

    Das EU-Anti-Coercion-Instrument ermöglicht laut «Frankfurter Rundschau» Vergeltungszölle, um Druck auf US-Rüstungsexporte auszuüben. Gleichzeitig erhöht sich das Risiko eines transatlantischen Handelskonflikts mit globalen Folgen.

    «ReArm Europe-Plan» bis 2030

    Die EU plant laut «DW», ihre Rüstungsausgaben für 2025 im Rahmen des «ReArm Europe»-Plans zu mobiliseren. Bis 2030 sollten 800 Milliarden Euro investiert werden.

    Glaubst du, dass die Eu ihren «Rearm Europe»-Plan durchsetzen kann?

    Mitgliedsstaaten dürfen Schulden für Verteidigung aufnehmen, ohne Defizitverfahren zu riskieren (bis zu 1,5 Prozent des BIP pro Land). Ein 150-Milliarden-Euro-Fonds soll Kredite mit günstigen Konditionen für Rüstungsprojekte vergeben, insbesondere für gemeinsame Beschaffungen.

    Kommentare

    User #1534 (nicht angemeldet)

    Sie denk sie sei Kriegsminister, dabei hat de EU noch nicht mal eine Armee. 😂😂😂

    Steueropfer

    Besser wäre, vernünftige Politik zu machen, anstatt immer nur nach Kriegsmaterial zu schreien (wie damals die Vorgänger der heutigen Politiker vor 90 Jahren).

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