Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für weitere Produktionsstätten zur Herstellung von Corona-Impfstoffen gegeben. In den Werken können die mRNA-Mittel von Biontech und Pfizer sowie von Moderna hergestellt werden.
Antikörper
Die für die Überwachung von Arzneimitteln zuständige Behörde EMA. - Dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Anlagen dürften unmittelbar in Betrieb gehen, eine weitere Genehmigung der EU-Kommission sei nicht nötig, teilte die Behörde am Dienstag mit.

So hat die EMA mehrere Produktionsstätten für den Moderna-Impfstoff in den USA zugelassen, nachdem bereits letzten Monat die Erhöhung der Fertigung in zwei Werken unter anderem beim Auftragsfertiger Lonza zugelassen worden ist.

Durch diese Schritte könnten im dritten Quartal dieses Jahres zusätzlich 40 Millionen Impfdosen des US-Herstellers Moderna an die EU geliefert werden, hiess es weiter.

Zudem sei am Biontech-Standort in Marburg von der EMA eine neue Produktionslinie genehmigt worden. Diese werde helfen, die Produktionskapazität für den Biontech-Wirkstoff um rund 410 Millionen Dosen zu erhöhen, teilte die Behörde mit. Und bei Delpharm im französischen Saint Remy sur Avre darf nun ebenfalls der Impfstoff der Mainzer und seines US-Partners Pfizer produziert werden. Hier gehe es um bis zu 51 Millionen Dosen.

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