In Italien haben Ermittler dutzende Verdächtige festgenommen. Der koordinierte Anti-Mafia-Einsatz fand in mehreren Städten statt.
Benno Neumair Bozen
Ein Carabinieri neben einem Auto. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Italien wurden Dutzende Menschen festgenommen.
  • Ihnen wird Drogenhandel vorgeworfen.
  • Sie sollen Verbindungen zur Mafia-Organisation 'Ndrangheta haben.

Anti-Mafia-Einheiten haben in Italien bei mehreren Einsätzen gegen kriminelle Banden Dutzende mutmassliche Kriminelle wegen Drogengeschäften festgesetzt.

Im Grossraum von Rom und anderen Orten schnappten die Ermittler 51 Verdächtige. Diese sollen aus der Gegend von Tor Bella Monaca im Südosten der Hauptstadt heraus einen schwunghaften Drogenhandel betrieben haben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag.

Die Finanzpolizei in der lombardischen Stadt Pavia vermeldete zudem am selben Tag 15 Festnahmen oder andere Massnahmen in mehreren Städten. Dabei sei es schwerpunktmässig um Verbrecherbanden aus dem Grossraum Mailand gegangen, die in den Kokainhandel über Peru verstrickt seien. Diese hätten Beziehungen zur Mafia-Organisation 'Ndrangheta, hiess es.

Ausserdem schlugen Ermittler nach einem Ansa-Bericht etwa in Turin, in Ancona und in Cagliari wegen Drogenhandels zu. Bei dieser Aktion habe es neun Festnahmen gegeben.

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