Im grenznahen Baden-Württemberg wird wahrscheinlich auf die Corona-Alarmstufe umgeschaltet. Für viele Aktivitäten bedeutet das die 2G-Regeln.
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Der Grenzübergang zwischen der Schweiz und Deutschland in Basel. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Wegen vieler Intensivpatienten gelten im grenznahen Deutschland wohl bald neue Massnahmen.
  • Dazu zählt eine 2G-Regel für Restaurants und Weihnachtsmärkte.
  • In Aussenbereichen reicht in vielen Fällen ein negatives PCR-Testresultat.

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg wird am morgigen Mittwoch auf die Corona-Alarmstufe umschalten. Das hat auch für die Grenzgebiete zur Schweiz eine deutliche Ausweitung und Verschärfung der Zertifikatspflicht auf 2G zur Folge.

Die Alarmstufe tritt dann ein, wenn die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen des Bundeslandes an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 übersteigt. Das sei am Montag und Dienstag der Fall gewesen, berichteten verschiedene deutsche Medien am Dienstag.

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Das Coronavirus-Zertifikat in Papierform (Symbolbild). - Keystone

2G für Restis und Clubs

Konkret hat dies eine Verschärfung der Zertifikatspflicht zur Folge: Für kulturelle Einrichtungen, Freizeitbetriebe, die Verpflegungsareale auf Weihnachtsmärkten sowie Innenräume von Gastronomiebetrieben und Clubs gilt 2G.

Das heisst, dass Ungeimpfte oder nicht Genesene dort keinen Zutritt mehr haben. Für den Besuch von Aussenbereichen ist für Ungeimpfte ein negatives PCR-Testresultat Bedingung.

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Auch nur getestet in Läden

Bei der Alarmstufe kommt es auch zur Verschärfung der Regeln im Einzelhandel. Dort gilt mit Ausnahme von Geschäften für den täglichen Bedarf (Lebensmittelläden, Apotheken etc.) dann neu die 3G-Regel.

Verschärft werden die Schutzbestimmungen auch im Privatbereich: Haushalte dürfen nur noch einen einzigen Gast zum Besuch empfangen.

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