Coronavirus

    Coronavirus: Spanien verkürzt Isolation auf sieben Tage

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    Spanien,

    In Spanien müssen mit dem Coronavirus Infizierte künftig nur noch sieben Tage in Isolation. So soll eine Beeinträchtigung der Grundversorgung verhindert werden.

    Madrid Coronavirus
    Menschen in Madrid vor einer Corona-Teststation. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit Corona Infizierte müssen in Spanien nur noch sieben statt zehn Tage in Isolation.
    • Das hat die Regierung am heutigen Mittwoch mitgeteilt.
    • So soll eine Beeinträchtigung der Grundversorgung durch Personalmangel verhindert werden.

    Spanien verkürzt die verordnete Isolationsdauer nach einer Corona-Infektion ohne Symptome von zehn auf sieben Tage. Das wurde am Mittwoch bei einem Treffen der Gesundheitsexperten der Zentral- und der Regionalregierungen beschlossen. Dies lässt sich einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Madrid entnehmen.

    Diese Verkürzung gelte auch für nicht geimpfte Menschen mit einem noch nicht bestätigten Verdacht auf eine Ansteckung mit Corona. Das bedeutet, etwa für die Kontaktpersonen eines Infizierten. Geimpfte, die Kontakt zu einem Infizierten hatten, müssen sich in Spanien nicht isolieren.

    Reduzierung von Regionalregierungen gefordert

    Die Reduzierung war von mehreren der 17 Regionalregierungen – darunter von Madrid, Andalusien und den Balearen – gefordert worden. Damit will man Beeinträchtigungen der Grundversorgung zum Beispiel in den Krankenhäusern oder im öffentlichen Verkehr verhindern.

    gesundheitsnotstand
    Pflegekräfte in einem Spital, bald könnte der Gesundheitsnotstand aufgrund des Coronavirus aufgehoben werden. - Keystone

    Wegen der rasant zunehmenden Zahl der Infektionsfälle melden sich auch in Spanien immer mehr Arbeitnehmer krank. Nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus müssen sie in Selbstisolation gehen.

    Die Entscheidung habe auch unter anderem mit den Erkenntnissen zu Omikron zu tun. Demnach soll die neue Virusvariante Omikron zwar ansteckender sein, aber offenbar einen eher milden Krankheitsverlauf haben. Das berichteten der staatliche Fernsehsender «RTVE» und andere spanische Medien unter Berufung auf Teilnehmer des Treffens.

    Coronavirus: Mehr Infektionen in Spanien trotz hoher Impfquote

    Im beliebten Urlaubsland nimmt die Zahl der Neuinfektionen trotz einer Impfquote von rund 80 Prozent seit Wochen rapide zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei einem Rekordwert von 850. Mitte Oktober war noch ein Jahrestiefstwert von rund 18 erreicht worden.

    Spanien gilt deshalb wieder als Hochrisikogebiet. Reiserückkehrer, die weder geimpft noch genesen sind, müssen in Deutschland bis zu zehn Tage in Quarantäne. Die Lage in den spanischen Krankenhäusern ist allerdings nach Angaben der zuständigen Behörden weiterhin weitgehend unter Kontrolle.

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