In Deutschland wurde der erste Todesfall nach einer Omikron-Erkrankung bestätigt. Die Person ist zwischen 60 und 79 Jahre alt.
Blutuntersuchung im Landesgesundheitsamt
Eine Mitarbeiterin des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg pipettiert Coronaproben. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland konnte bislang 3198 Omikron-Ansteckungen bestätigen.
  • Nun ist in unserem Nachbarland die erste Person an der Variante gestorben.

Omikron ist weltweit auf dem Vormarsch. Nun meldet auch Deutschland den ersten Todesfall. Demnach starb ein Patient oder eine Patientin im Alter zwischen 60 und 79 Jahren, bei dem oder der eine Ansteckung mit Omikron nachgewiesen oder aufgrund eines variantenspezifischen PCR-Tests vermutet wurde.

Weitere Einzelheiten gingen aus der Übersicht, die den Datenstand bis einschliesslich Mittwoch wiedergibt, nicht hervor. Die Zahl der bekannten Omikron-Fälle lag demnach bei 3198, was ein Plus von 25 Prozent oder 810 gegenüber dem Vortag bedeutete.

Von diesen wurden laut Übersicht 48 in Krankenhäusern behandelt. Der erste Omikron-Fall in Deutschland wurde vor knapp einem Monat am 26. November bei einem Südafrika-Rückreisenden in Hessen nachgewiesen.

Wie das RKI in Berlin weiter mitteilte, basiert der Tagesbericht auf den an die Behörde übermittelten Meldefällen. Dabei handelt es sich um Omikron-Infektionen, die durch Genomsequenzierung sicher bestätigt wurden, oder Verdachtsfälle, bei denen eine positive Laboranalyse mit einem variantenspezifischen PCR-Test vorlag.

Mehr zum Thema:

Coronavirus