Die in Grossbritannien entdeckte Coronavirus-Mutation ist erstmals auch in Frankreich nachgewiesen worden.
Nächtliches Paris
Nächtliches Paris - AFP
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die britische Corona-Variante wurde erstmals in Frankreich nachgewiesen.
  • Der infizierte Mann war zuvor aus Grossbritannien eingereist.

Das Virus wurde bei einem zuvor aus dem Vereinigten Königreich eingereisten Franzosen festgestellt, wie das Gesundheitsministerium in Paris in der Nacht zu Samstag mitteilte.

Der Mann aus dem zentralfranzösischen Tours sei am Samstag vergangener Woche aus London eingereist und am Montag positiv auf das Virus getestet worden. Untersuchungen hätten am Freitag bestätigt, dass es sich um die mutierte Corona-Variante handelt.

Der in Grossbritannien lebende französische Staatsangehörige zeige keine Symptome einer Corona-Erkrankung, erklärte das Ministerium weiter. Der Mann befinde sich in häuslicher Quarantäne.

Neue Variante auch in der Schweiz und Deutschland

Zuvor hatten die französischen Behörden am Freitag mitgeteilt, dass binnen 24 Stunden insgesamt 20'262 neue Corona-Fälle bekannt geworden seien. Frankreich gehört zu den in Europa am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder. Die Zahl der Corona-Todesfälle stieg auf 62'427.

Die britische Regierung hatte am vergangenen Wochenende darüber berichtet, dass sich in Teilen Englands eine Variante von Sars-CoV-2 ausgebreitet habe, die deutlich ansteckender sein könnte als die bisherige Form. Dies hatte weltweit Besorgnis ausgelöst.

Am Donnerstag war ein erster Fall der Virus-Mutation in Deutschland gemeldet worden. Am gleichen Tag meldete auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zwei Fälle für die Schweiz.

In zwei Proben von positiv getesteten Personen wurde die betreffende Mutation entdeckt, teilte das BAG am Donnerstagabend mit. Diese betroffenen Personen haben einen Wohnsitz in Grossbritannien und wurden in der Schweiz positiv auf das Coronavirus getestet.

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