Die österreichische Hauptstadt Wien hebt die Maskenpflicht wegen des Coronavirus fast überall auf. Nur in Gesundheitseinrichtungen und im ÖV gilt sie noch.
Ein Mann spaziert an einem Werbeplakat gegen das Coronavirus in Wien vorbei. (Archivbild)
Ein Mann spaziert an einem Werbeplakat gegen das Coronavirus in Wien vorbei. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA/CHRISTIAN BRUNA

Das Wichtigste in Kürze

  • Österreich lockert die Maskenpflicht wegen des Coronavirus weiter.
  • Nun muss die FFP2-Maske nur noch in Gesundheitseinrichtungen getragen werden.
  • In Wien gilt sie jedoch weiterhin auch im ÖV und in Apotheken noch.

Angesichts sinkender Infektionszahlen des Coronavirus wird die Maskenpflicht in Österreich weiter zurückgenommen. Mit Mittwoch ist beispielsweise im gesamten Handel kein Mund-Nasen-Schutz mehr Pflicht. Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln muss mit Ausnahme Wiens keine FFP2-Maske getragen werden.

Verpflichtend ist sie nur noch in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, also beispielsweise in Spitälern, Arztpraxen und Seniorenheimen. Wien geht es wie schon üblich vorsichtiger an. In der Bundeshauptstadt gilt die FFP2-Pflicht darüber hinaus weiter in Apotheken. Auch im öffentlichen Verkehr sowie in dazugehörigen überdachten Haltestellen bleibt sie bestehen.

In Fernzügen teils noch Maske wegen Coronavirus

Dies wird teils zu eher kuriosen Situationen führen. Denn auch in Fernzügen ist die Maske anzulegen. Das heisst, die wenigen Minuten in Wien muss der Schutz getragen werden. Sobald aber die Stadtgrenze erreicht ist, kann man mit denselben Passagieren im selben Waggon ohne weiterfahren.

Auch in Wien fällt dagegen die Maskenpflicht in Taxis sowie beispielsweise in Ämtern, Lebensmittel-Geschäften und Drogerien.

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