Gefährliches Virus rückt näher
Das West-Nil-Virus breitet sich in Österreich zunehmend aus. Das Virus rückt damit auch näher an Deutschland heran.

In Österreich wurden zuletzt deutlich mehr Infektionen mit dem West-Nil-Virus offiziell registriert. Gesundheitsbehörden sprechen von einer anhaltenden und regional unterschiedlich ausgeprägten Zunahme bestätigter Fälle.
Das Virus wird hauptsächlich durch Stechmücken übertragen und tritt verstärkt in warmen Sommermonaten auf. Besonders stehende Gewässer und milde Winter fördern die Ausbreitung geeigneter Mückenarten erheblich.
Laut «n-tv» rückt das Infektionsgeschehen dadurch geografisch näher an Deutschland heran. Fachleute bewerten diese Entwicklung als ernstzunehmendes Warnsignal für Mitteleuropa.
Virus rückt näher
In mehreren Nachbarregionen wurden zuletzt ungewöhnlich hohe Mückenpopulationen festgestellt. Diese Entwicklung erhöht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren regionalen Ausbreitung deutlich.
Die meisten Infektionen verlaufen mild oder bleiben vollständig symptomlos. In einzelnen Fällen kann es jedoch zu schweren neurologischen Erkrankungen kommen.
Wie die «Frankfurter Rundschau» berichtet, begünstigen steigende Temperaturen die Vermehrung der Überträgermücken deutlich. Der Klimawandel gilt dabei als wichtiger beschleunigender Faktor.
Behörden beobachten Lage
Österreichische Gesundheitsbehörden bestätigen einen deutlichen Anstieg der Virusnachweise bei Menschen, Vögeln und Pferden. Auch Regionen ohne frühere Nachweise sind inzwischen betroffen.

Zusätzlich werden vermehrt infizierte Wildvögel entdeckt, die als natürliche Wirte gelten. Dadurch kann sich das Virus unbemerkt über grössere Distanzen verbreiten.
Laut «Heute.at» rechnen Fachleute mit weiteren Fällen im Verlauf des Sommers. Eine grenzüberschreitende Ausbreitung nach Deutschland wird derzeit nicht ausgeschlossen.












