Italien kämpft mit hohen Ansteckungszahlen und sehr vielen Coronaopfern. Nun diskutieren die Behörden beispielsweise über eine Maskenpflicht im Freien.
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Ein Pfleger bereitet Betten für Covid-Patienten vor. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Heute meldeten die italienischen Behörden 13'700 neue Fälle und mehr als 50 Todesfälle.
  • Bei den Intensivstations-Betten ergab sich eine Zunahme von 6,2 Prozent.
  • Manche Städte diskutieren über eine Maskenpflicht im Freien.

In Italien hat sich die Corona-Lage weiter verschlechtert. Stand Donnerstag ermittelten die Experten für die zurückliegenden sieben Tage einen Inzidenzwert von landesweit 125 Corona-Fällen je 100 000 Einwohner; so das Gesundheitsministerium am Freitag in Rom. In der Vorwoche waren es noch 98 Fälle gewesen. In manchen Grossstädten wird über eine Maskenpflicht im Freien diskutiert.

In Mailands Stadtzentrum gilt das bereits ab diesem Samstag täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr, etwa auch um den Mailänder Dom.

Schlechte Lage in Norditalien

Besonders schlecht ist die Lage in Südtirol, wo die Landesverwaltung in dieser Woche bereits zu härteren Massnahmen griff. In manchen Gemeinden verhängte sie nächtliche Ausgangssperren.

Hohe Inzidenzen hat auch die an Österreich grenzende Region Friaul-Julisch Venetien. Sie läuft Gefahr, in die Gelbe Zone mit strengeren Corona-Regeln eingeteilt zu werden.

Mindestens 87,1 Prozent einmal geimpft

Landesweit stieg in den Kliniken die Belegung auf den Krankenhaus- und Intensivstationen (8,1 Prozent und 6,2 Prozent) weiter. Am Freitagabend meldeten die Behörden fast 13 700 Corona-Neuinfektionen und etwas mehr als 50 Tote mit dem Virus. Laut Gesundheitsministerium haben rund 87,1 Prozent der über Zwölfjährigen mindestens eine Impfdosis gegen Covid-19 erhalten.

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