Corona: Europäischer Filmpreis nicht vor grossem Publikum

DPA
DPA

Deutschland,

Am 11. Dezember findet in Berlin die Vergabe des Europäischen Filmpreises statt. Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage allerdings mit Einschränkungen.

Zuschauer und Zuschauerinnen vor Ort: So wie 2019 wird es bei der Vergabe des Europäischen Filmpreises in diesem Jahr nicht aussehen. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild Pool/dpa
Zuschauer und Zuschauerinnen vor Ort: So wie 2019 wird es bei der Vergabe des Europäischen Filmpreises in diesem Jahr nicht aussehen. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild Pool/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die geplante Gala zur Vergabe des Europäischen Filmpreises wird coronabedingt weitgehend ohne Gäste über die Bühne gehen.

Bei der Zeremonie am 11. Dezember in Berlin wird es nicht wie sonst Publikum aus Akademiemitgliedern, Partnern und Gästen aus der Filmindustrie geben. Die Teilnahme sei auf Nominierte und Preisträger beschränkt, teilten die Veranstalter am Freitag mit. Die Gala soll live stattfinden und gestreamt werden.

«Wir bedauern dies sehr und sind uns bewusst, dass es für viele in Europa eine grosse Enttäuschung sein muss», sagte der Geschäftsführer der European Film Academy, Matthijs Wouter Knol, in der Mitteilung. Angesichts der Verantwortung für eine solche Veranstaltung gebe es keine andere Wahl. «Das Risiko wäre einfach zu hoch.»

Die Vergabeverfahren bleiben nach den Angaben unberührt, die meisten Preise werden derzeit von den mehr als 4100 Mitgliedern der European Film Academy ausgewählt. Der Europäische Filmpreis gilt als Pendant zum US-amerikanischen Oscar. Er wird in der Regel abwechselnd in Berlin und einer anderen europäischen Stadt verliehen.

Als bester Spielfilm sind diesmal fünf Titel nominiert. In «The Father» spielt Anthony Hopkins einen Mann, der an Demenz erkrankt ist - der Oscar-Preisträger ist ebenfalls als bester Schauspieler vorgeschlagen. Der deutsche Schauspieler Franz Rogowski ist für seine Rolle im Drama «Grosse Freiheit» nominiert. Als Film im Rennen sind ausserdem der Cannes-Sieger «Titane», die Dramen «Compartment No. 6» und «Quo Vadis, Aida?» sowie «Die Hand Gottes» des italienischen Filmemachers Paolo Sorrentino.

Kommentare

Weiterlesen

wer
Crans-Montana

MEHR IN NEWS

un karibik usa
1 Interaktionen
Fünf Tote
zölle
22 Interaktionen
Wegen Tragödie
Brand
7 Interaktionen
Kanton Aargau
Öltanker Hafen Meer
3 Interaktionen
Ukraine-Krieg

MEHR CORONAVIRUS

virus
41 Interaktionen
Neue Variante
1 Interaktionen
Genf
corona
15 Interaktionen
Corona und Infekte
Rotmilan am Himmel
24 Interaktionen
Studie

MEHR AUS DEUTSCHLAND

30 Interaktionen
Berlin
Vierschanzentournee
4 Interaktionen
Auch Ammann dabei
rtl
29 Interaktionen
Wer weiss denn sowas?
Münchner Sicherheitskonferenz afd Politiker
«Unvertretbar»