CDU-Politiker Spahn und sein Mann sind Papis geworden
CDU-Politiker Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke sind mithilfe einer Leihmutter Papas geworden. Dafür mussten sie in die USA.

Das Wichtigste in Kürze
- Jens Spahn und Daniel Funke wurden mithilfe einer Leihmutter Eltern.
- In Deutschland ist die Leihmutterschaft verboten, Spahns Partei befürwortet das.
- Die frischgebackenen Eltern mussten deswegen für den Prozess in die USA.
Jens Spahn, Fraktionschef der CDU/CSU im deutschen Bundestag, ist Vater geworden. Wie die «Bild» berichtet, haben er und sein Ehemann Daniel Funke das enge Umfeld über den kleinen Georg informiert.
In der Nachricht schreibt das Ehepaar: «Willkommen auf der Welt, kleiner Mensch. Möge dein Weg voller Liebe, Gesundheit und Wunder sein und Gottes reicher Segen dich auf deinem Weg beschützen.» Sie seien «überglücklich und schockverliebt in den kleinen Mann».
Gegenüber der «Bild» sagt der Politiker: «Mein Mann ist Papa geworden und ich mit ihm. Georg ist unser ganzes Glück. Dieses Gefühl lässt sich nicht in Worte fassen.»
Leihmutterschaft in Deutschland verboten
Die beiden Männer haben eine Leihmutter genutzt. Sie soll im Leben von Georg eine Rolle spielen, teilen sie mit. «Sie gehört nun quasi zur Familie und wird Georgs Lebensweg begleiten.»
Brisant: In Deutschland sind Leihmutterschaften verboten. Die CDU befürwortet das Verbot und setzt sich stark gegen jegliche Aufweichungen ein.
Spahn und Funke, der der biologische Vater des kleinen Georgs ist, gingen deshalb für die Leihmutterschaft in die USA. Dort ist es erlaubt. In Deutschland wird die Elternschaft anerkannt, wenn, wie in diesem Fall, einer der beiden Männer der genetische Vater ist.
Die frischgebackenen Eltern wissen, dass das Thema Leihmutterschaft umstritten ist. An ihre Freunde schreiben sie: «Uns ist bewusst, dass sich zum Thema Leihmutterschaft auch Fragen stellen. Diese beantworten wir Euch gerne.»
Daniel Funke sagt, es sei ihm klar, dass beim Thema Leihmutterschaft oft Unsicherheit herrsche und auch einige Vorurteile bestehen. Er nutzt ein Zitat von Franz Beckenbauer: «Der liebe Gott freut sich über jedes Kind.»




















