Weltraumtourismus wird zum grossen Business. Zahlreiche Firmen und Organisationen reiben sich bereits die Hände.
Esa-Astronaut Luca Parmitano hat geschafft, wovon viele träumen: Eine Karriere als Astronaut. Foto: ---/Nasa/dpa
Esa-Astronaut Luca Parmitano hat geschafft, wovon viele träumen: Eine Karriere als Astronaut. Foto: ---/Nasa/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Esa geht davon aus, dass es in sieben Jahren mehr Weltraumtouris als Astronauten gibt.
  • Auch in Europa sind Projekte für Weltraumtourismus geplant.

Bald könnte es nach Ansicht des Generaldirektors der Europäischen Weltraumorganisation Esa mehr Weltraumtouristen geben als Astronauten. 

«So wie die Luftfahrt heute ein sehr grosses Business ist, wird auch in Zukunft Tourismus in den Weltraum ganz wichtig werden, und in ein paar Jahren – 5 Jahren, 7 Jahren – wird es auch mehr Weltraumtouristen geben als normale Astronauten.» Das sagte Esa-Chef Josef Aschbacher am Freitag im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.

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Elon Musk ist Gründer und CEO von Tesla. (Archivbild) - Keystone

Milliardäre wie Elon Musk, der in wenigen Tagen Touristen in den Weltraum schicken will, hätten in dieser Branche «ganz ganz harte Businessinteressen». Deswegen dürfte Europa keine Chancen vorbeiziehen lassen, so Aschbacher.

Der europäische Standort für Luft- und Raumfahrt soll in den nächsten Jahren mit Blick auf internationale Entwicklungen gestärkt werden.

So sei es notwendig, «dass wir auch in Europa selber in die Lage versetzt werden, Menschen in den Weltraum zu transportieren», sagte der Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, Thomas Jarzombek am Freitag. «Wir Europäer können das auch. Wir dürfen nicht ein erneutes Technologiefeld am Ende anderen überlassen.»

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