In der Dunkelheit sucht die Crew von Ärzte ohne Grenzen stundenlang nach einem Boot im Mittelmeer. Es wird gefunden, kurz bevor es zu spät ist.
Ein Holzboot mit 28 Flüchtlingen aus Afrika und dem Maghreb wird von der Nichtregierungsorganisation Open Arms vor der libyschen Küste im Mittelmeer gerettet (Symbolbild). Foto: Andoni Lubaki/AP/dpa
Ein Holzboot mit 28 Flüchtlingen aus Afrika und dem Maghreb wird von der Nichtregierungsorganisation Open Arms vor der libyschen Küste im Mittelmeer gerettet (Symbolbild). Foto: Andoni Lubaki/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die zivilen Seenotretter von Ärzte ohne Grenzen haben in der Nacht zu Sonntag erneut Menschen im zentralen Mittelmeer in Sicherheit gebracht.

Das Team der «Geo Barents» habe die etwas mehr als 30 Bootsmigranten innerhalb der maltesischen Such- und Rettungszone in einer schwierigen Rettungsaktion an Bord geholt, teilte die private Hilfsorganisation am Sonntag auf Twitter mit. Die Crew habe in der Dunkelheit rund sechs Stunden lang nach dem in Seenot geratenen Boot gesucht. Bei der Ankunft der Seenotretter war das Boot mit den Menschen bereits gekentert.

Nach der Rettung vom Samstag, bei der 80 Menschen von einem im Meer treibenden Schlauchboot auf das Schiff geholt wurden, sind damit nach Angaben der Organisation jetzt etwas mehr als 110 gerettete Menschen an Bord der «Geo Barents».

Mehr zum Thema:

Twitter Ärzte ohne Grenzen