AfD

AfD will FPÖ-Erfahrungen in Sachsen-Anhalt nutzen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Deutschland,

Spitzenpolitiker der rechtspopulistischen AfD aus Sachsen-Anhalt setzen zur Vorbereitung einer Regierungsbildung in dem deutschen Bundesland auf den Austausch mit Vertretern der österreichischen FPÖ.

siegmund afd sachsen anhalt
Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, spricht nach dem Wahlsieg. - keystone

«Von den politischen Erfahrungen der FPÖ können wir sicherlich profitieren», sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Landtag, Tobias Rausch, der «Magdeburger Volksstimme».

Rausch sowie Co-Fraktionschef Ulrich Siegmund und Landeschef Martin Reichardt möchten sich nächste Woche in Wien mit Vertretern der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) treffen. Die FPÖ ist als Koalitionspartnerin in mehreren Bundesländern an Regierungen beteiligt.

Man knüpfe an den Austausch an, den man bereits zu Beginn des Jahres mit den österreichischen Partnern begonnen habe, sagte Rausch der Deutschen Presse-Agentur (dpa). «Wer Regierungsverantwortung übernehmen will, muss vorbereitet sein.» Die FPÖ habe in Österreich gezeigt, wie man auch bei einer Regierungsbeteiligung an politischen Grundsätzen festhalte.

Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September klar gewonnen, eine absolute Mehrheit aber verfehlt. Im neuen Landtag – dem Parlament des Bundeslandes – gibt es 83 Abgeordnete, davon gehören 39 der AfD an. Die regierende christdemokratische CDU, die Linke, die Grünen und die sozialdemokratische SPD verfügen zusammen ebenfalls über 39 Sitze. Das linkspopulistische BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) ist mit fünf Abgeordneten vertreten.

Käme die AfD an die Macht, wäre sie die erste rechtsextreme Partei, die nach dem Zweiten Weltkrieg in einem deutschen Bundesland regiert. Die übrigen Parteien wollen jedoch keine Koalition mit ihr eingehen. Vertreter von AfD und BSW führen allerdings Gesprächen, um auszuloten, inwiefern eine punktuelle Zusammenarbeit möglich ist.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #5160 (nicht angemeldet)

Zuerst den 10 Jahre lang Politik die der eigenen Partei schadet und jetzt auf einmal der Schwenker--- Würde dies vieleicht nach 2 Jahren Konstanz glauben, aber erfahrung zeigt dass sich Ideologisten nicht ändern--- Aber könnt ja ganzes Partei Gremium austauschen, das würde eher übezeugen---

User #6142 (nicht angemeldet)

Hebet nech fescht die politische Pauke in Deutschland hat noch nicht fertig.

Weiterlesen

Galaxus
14 Interaktionen
Wie Models
Feuerstelle
59 Interaktionen
«Kein Anstand»

MEHR IN NEWS

Putin
40 Interaktionen
Staatsduma-Wahl
dfv
2 Interaktionen
Vilnius

MEHR AFD

Friedrich Merz
7 Interaktionen
Merz-Spekulationen
AfD
7 Interaktionen
Umfrage
kaufland
240 Interaktionen
«Pfui!»
Wladimir Putin
83 Interaktionen
Neu-Delhi

MEHR AUS DEUTSCHLAND

-
«Presswurst»
Malaria Flughafen Frankfurt
3 Interaktionen
Frankfurt/Main
1 Interaktionen
Karlsruhe
RTL Group
1 Interaktionen
Köln