RTL

    RTL Deutschland und Sky streichen rund 500 Stellen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Deutschland,

    Nach dem Zusammenschluss von RTL Deutschland und Sky sollen bis Ende 2027 rund 500 Stellen bei den Unternehmen abgebaut werden. Der überwiegende Teil davon solle bereits 2026 gestrichen werden, teilte RTL mit. «Bild» hatte darüber berichtet.

    RTL Group
    Nach dem Zusammenschluss von RTL Deutschland und Sky sollen bis Ende 2027 rund 500 Stellen bei den Unternehmen abgebaut werden. (Symbolbild) - keystone

    Der Stellenabbau soll den Angaben zufolge sozialverträglich und in enger Abstimmung mit den zuständigen Betriebsräten erfolgen. Auslaufende Verträge sollen teilweise nicht verlängert und offene Stellen nicht nachbesetzt werden. Betriebsbedingte Kündigungen sollen so vermieden werden. Wie sich die rund 500 Stellen auf RTL und Sky verteilen, teilte das Unternehmen zunächst nicht mit.

    Die RTL Group hatte Sky Deutschland in diesem Jahr übernommen. Mit dem Zusammenschluss will RTL seine Position im Streaming- und TV-Markt gegenüber grossen internationalen Anbietern stärken und insbesondere das Geschäft mit Abonnements ausbauen.

    Innerhalb von drei Jahren sollen durch den Zusammenschluss jährliche Synergien in Höhe von 250 Millionen Euro erzielt werden. «Der grösste Teil davon entsteht durch die Optimierung der Inhalte- und Sachkosten», teilte RTL mit. «Darüber hinaus werden Doppelstrukturen abgebaut, Verantwortlichkeiten gebündelt und effizientere und zukunftsorientierte Entscheidungsprozesse geschaffen.»

    Dass die Übernahme auch Auswirkungen auf die Beschäftigten haben würde, hatte Bertelsmann-Chef Thomas Rabe bereits vor ihrem Abschluss angekündigt. Man werde die Unternehmen und die Organisation zusammenführen und weiter verschlanken, hatte Rabe im April der Deutschen Presse-Agentur (dpa) gesagt. «Das wird auch Auswirkungen auf das Personal haben. Im Mittelpunkt steht aber die effizientere Nutzung unserer Programminvestitionen.»

    RTL und Sky investieren zusammen rund 2,5 Milliarden Euro im Jahr in Inhalte. Rabe hatte im April angekündigt, diese Investitionen künftig über die verschiedenen Plattformen – RTL, RTL+ und Sky – auszuspielen.

    Mit der Übernahme will RTL auch sein Geschäft breiter aufstellen und unabhängiger vom klassischen TV-Werbemarkt werden. Sky bringt dabei vor allem das Geschäft mit Bezahlfernsehen und Streaming ein.

    Bereits Ende vergangenen Jahres hatte RTL Deutschland im Zuge einer Neustrukturierung den Abbau von rund 600 Stellen angekündigt. Als Gründe nannte das Unternehmen damals unter anderem den tiefgreifenden Wandel im Medienmarkt, die schwierige konjunkturelle Lage und die schwachen TV-Werbemärkte.

    RTL Deutschland gehört zur internationalen RTL Group, die mehrheitlich zum Bertelsmann-Konzern gehört. Zu RTL Deutschland zählen unter anderem die Sender RTL, Vox und ntv sowie der Streamingdienst RTL+. Zu Sky gehören neben Fernsehsendern auch der Streamingdienst Wow.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5076 (nicht angemeldet)

    Ja, irgendwo muss ja gespart werden, wenn RTL soviel unnötiges Geld für Stefan Raab ausgibt.

    User #3473 (nicht angemeldet)

    Besser ein paar Sender schliessen.

    Weiterlesen

    rosenwasser
    428 Interaktionen
    «Wollten Rosenwasser»
    leu
    506 Interaktionen
    «Schämt euch»

    MEHR IN NEWS

    Aarau
    a
    6 Interaktionen
    Vater warnt
    kontrolle
    6 Interaktionen
    Handys verraten
    6 Interaktionen
    Bern

    MEHR RTL

    stefan raab rtl chef
    30 Interaktionen
    Selbstkritisch
    Gerhard Zeiler
    2 Interaktionen
    Wien
    Unter Uns
    20 Interaktionen
    RTL zieht den Stecker
    paddy kroetz
    15 Interaktionen
    Ex-«Toggo TV»-Star

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Mauro Lustrinelli Bundesliga
    40 Interaktionen
    Bundesliga
    süssigkeiten.
    20 Interaktionen
    Erfurt