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Wie man die Vollbild-Meldungen bei Instagram umgeht

Samantha Reimer
Samantha Reimer

USA,

Instagram und Facebook zeigen aktuell störende Vollbild-Meldungen zur Datenverwendung. Was kann man also dagegen unternehmen?

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Gestern Montag lief die 60-tägige Einspruchsfrist ab. nun prüft die Behörde die Eingaben und nimmt gegebenenfalls Anpassungen vor. Danach könnte die Regelung in Kraft treten. Ein konkreter Zeitplan liegt aber noch nicht vor. (Symbolbild) - keystone

Meta fordert Nutzer von Facebook und Instagram aktuell zu einer Entscheidung über die Nutzung persönlicher Daten für Werbung auf. Die Vollbild-Meldungen sind dabei auf Facebook besonders dominant und lassen sich kaum wegklicken.

Auf Instagram sind diese teilweise sogar mit Feed-Hintergrund sichtbar. Es gibt dabei nur den Button „Los geht’s“, der die Nutzer zur Auswahl zwingt.

So geht es aus dem Bericht von «Chip» hervor.

Meta erhöht den Druck auf Nutzer

Wer keine Zeit für diese Aufforderungen hat, kann die Apps kurz schliessen und neu starten. Die Meldungen verschwinden zwar vorübergehend, tauchen jedoch später erneut auf.

instagram
Über seine diversen Plattformen sammelt Meta Daten, um seine Meta AI weiter zu trainieren, aber auch für Werbezwecke.(Symbolbild) - Keystone

Meta erhöht damit den Druck auf Nutzer, sich zu entscheiden:

Entweder für ein kostenpflichtiges Abo ohne Werbung oder für umfangreichen Datenzugriff mit personalisierten Anzeigen.

Ein ewig währendes Thema bei Meta

Das Thema ist aber nicht neu. Schon seit November 2023 bietet Meta bereits Bezahl-Abos an, um Werbung zu vermeiden.

Alternativ akzeptieren Nutzer die Datenauswertung und erhalten entsprechend personalisierte Werbung, wie «Chip» weiter berichtet.

Im November 2024 wurden die Abo-Preise dann gesenkt, was aber kaum Veränderungen bei der Akzeptanz brachte.

So kannst du weniger personalisierte Werbung erhalten

In beiden Apps können Nutzer unter den «Werbepräferenzen» zwischen einem Abo und der kostenfreien Nutzung mit Werbung wählen. Letztere lässt sich noch in personalisierte Werbung oder weniger stark personalisierte Werbung unterteilen.

Die weniger personalisierte Option reduziert die Datenmenge für Werbung, bietet jedoch weiterhin Werbeeinblendungen, wie «gmx» berichtet.

Nutzt du die Dienste von Meta?

Die Einstellungen findest du bei Facebook unter Menü > Einstellungen und Privatsphäre > Einstellungen > Kontenübersicht > Werbepräferenzen.

Vollständiger Widerspruch noch nicht möglich

Bei Instagram führt der Weg über Profilbild unten rechts > drei Striche oben rechts > Kontenübersicht > Werbepräferenzen. Hier kannst du bequem zwischen den Optionen wechseln.

Ein vollständiger Widerspruch gegen die Datennutzung ist aber bisher technisch nicht möglich. Wer keine Daten teilen möchte, bleibt laut «Chip» nur die Deaktivierung des Accounts.

Die aktuelle Praxis zeigt somit den anhaltenden Konflikt zwischen Metas Werbesystem und EU-Datenschutzregeln.

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