In einem 3,6 Milliarden-Deal hat Sony das Studio Bungie übernommen. Ein grosser Teil des Geldes soll an Entwickler und andere Mitarbeiter gehen.
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Der japanische Konzern Sony kauft das Game-Studio Bungie. - dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Sony kauft das amerikanische Spiele-Studio Bungie, Entwickler von «Destiny».
  • Davon könnten auch die Angestellten profitieren, die Unternehmensbindung wird gestärkt.
  • Ein Drittel des Geldes geht an die Entwickler.

In einem Deal für 3,6 Milliarden Deal hat Sony das Bungie gekauft. Aus dem Studio kommen unter andrem Games wie Destiny.

Am Dienstag teilte das Unternehmen in ihrem Quartalsbericht mit, dass sie die Beschäftigungsverhältnisse innerhalb von Bungie aufrechterhalten wollen.

Ein Drittel des Kaufpreises, rund 1,2 Milliarden, gehen nämlich an die Entwickler. Einerseits ist die Summe für Zahlungen an Mitarbeiteraktionäre gedacht. Andererseits soll das Geld als Anreiz Mitarbeitende ans Unternehmen binden.

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Bungie ist insbesondere für Videospiele wie Destiny bekannt. (Foto von Destiny 2) - Bungie

Die einen bekommen mehr von Sony, die anderen weniger

Allerdings wird davon ausgegangen, dass der Betrag verhältnismässig zum jeweiligen Gehalt und der Position ist. Das heisst, einige Bungie-Mitarbeitende werden deutlich weniger Geld bekommen als andere.

Nicht alle Bungie-Entwickler sind begeistert von dem Vorhaben. Sie reden von «goldenen Handschellen», die sie an das Unternehmen kettet – für mehrere Jahre. Dies berichtet die «Washington Post». Das Verhältnis zu Sony sei sowohl von Skepsis als auch von Zuversicht geprägt.

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