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    Migros plant neuen Poulet-Schlachthof – Rückschlag für Gegner

    Keystone-SDA
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    Fribourg,

    Micarnas geplanter Geflügelschlachthof in St-Aubin FR erhält grünes Licht vom Kantonsgericht Freiburg. Die Tochter der Migros obsiegt. Widerstände bleiben.

    Micarna
    Micarna wird wieder Ziel von Aktivisten. Hier 2024 von Aktivisten. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Greenpeace verliert gegen Micarna: Der Schlachthof in St-Aubin FR erhält grünes Licht.
    • Das Kantonsgericht Freiburg weist eine Einsprache gegen Micarnas Geflügelschlachthof ab.
    • Micarnas geplanter Schlachthof sorgt dennoch für Widerstand.

    Die Gegner des geplanten Geflügelschlachthofs von Micarna in St-Aubin FR müssen einen Rückschlag hinnehmen. Das Kantonsgericht Freiburg wies ihre Einsprache gegen die Ortsplanung der Gemeinde ab.

    Der Gerichtsentscheid stammt vom 6. Oktober. Ende 2022 hatten die Umweltorganisation Greenpeace Schweiz und ein Anwohner Einsprache gegen die Ansiedlung des Schlachtbetriebs der Migros-Sparte Micarna erhoben.

    Isst du gerne Poulet?

    Greenpeace und die Organisation Eco Transition erklärten in einem Communiqué vom Wochenende, das Urteil zur Kenntnis zu nehmen und den Fall nicht ans Bundesgericht weiterzuziehen.

    Das Kantonsgericht urteilte, die Einsprache sei zu spät erfolgt. Statt Ende 2022 hätte sie bereits bei der öffentlichen Auflage des kantonalen Nutzungsplans 2020 eingereicht werden sollen.

    Weitere Verfahren gegen Migros hängig

    Damals war allerdings noch nichts über die Ansiedlung des Geflügelschlachthofs bekannt, wie der einsprechende Anwohner, der gleichzeitig Präsident von Eco Transition ist, in der Mitteilung schrieb.

    Wie Greenpeace weiter mitteilte, sind gegen den Schlachthof zwei weitere Verfahren hängig. Im ersten verlangt die Organisation Zugang zum Kaufvertrag zwischen Micarna und dem Kanton Freiburg gemäss dem Öffentlichkeitsgesetz.

    pouletbrust in pfanne
    Poulet, vor allem die Pouletbrust, ist besonders reich an gesunden Proteinen. Gleichzeitig hat das Fleisch sehr wenig Fett. - Depositphotos

    Das zweite Verfahren ist die Einsprache gegen die im Juli 2024 erteilte Baubewilligung. Greenpeace erachtet den Schlachthof als schädlich für Klima, Biodiversität und Umwelt.

    Die öffentliche Auflage zog 1817 Einsprachen im im Broyebezirk nach sich. Die Hälfte davon kam von ausserhalb des Kantons.

    Weitere Widerstände trotz Gerichtsentscheid

    Eine weitere ergänzende Auflage im Juni führte zu über 70 Einsprachen.

    Der Micarna-Schlachthof soll auf dem Agrico-Campus im Broyebezirk entstehen. Der geplante Campus wird zum Innovationszentrum für Landwirtschaft und Lebensmitteltechnologie.

    Der Campus umfasst 277'000 Quadratmeter Industriegebiet mit geschützten Gebäuden und fast 100 Hektar Landwirtschaftszone in St-Aubin. Es handelt sich dabei um das sogenannte Elanco-Gelände, auf dem ehemals der gleichnamige US-amerikanische Tiermedizinhersteller tätig war.

    Millionen-Investitionen in den neuen Standort

    Nach der Schliessung des Standorts kaufte der Kanton das Areal.

    Der Campus untersteht der kantonalen Anstalt für die aktive Bodenpolitik (Kaab). Nach neuesten Kaab-Zahlen belaufen sich die privaten und öffentlichen Investitionen in den Standort auf 480 Millionen Franken, 400 Millionen von Micarna und der Rest von der Anstalt.

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    Kommentare

    Pueppi68

    Ich Kaufe schon länger nicht mehr bei Migros und ihren Partnern wie Denner ein. Hoffentlich werden es mehr. Obwohl auch die anderen gross Konzerne auch immer noch Billig Fleisch/Tierquäler Produkte Verkaufen. Auch die gehen gerne Wörtlich über Leichen. Es ist Schlimm dass es Menschen gibt die Billig Fleisch Kaufen. Überheblichkeit, ignorantes und Arroganz ist aktuell leider normal. Schämt Euch!

    User #4554 (nicht angemeldet)

    Warum wird man Vegan? Wegen der Agro-Industrie, sein gewinn orientierte Massen Produktion von Tiere. Sortierte kreierte Poulet Sorten die nur Rentabel sein müssen, Schneller wachsen um weniger essen, das Licht wird dann zum teil Nachtüber angelassen damit sie mehr Essen in kurzere zeit, zum Schluss (sorgfällig per Hand gesamelt in Boxen) prt LKW dann den Lange Weg zum Zentralisierte Tierfreundliche Schlachthof, auch das schadet Lokale Metzgerei und das Klima. Am Schluss ein Produkt in Aktion im Regal wegen überproduktion und Billige Masseneinkauf, das ganze Jahr Werbung für Fleisch in Aktion, hinter jeder Aktion war ein Lebende Tier. Eben darum wird man Vegan nicht weil Fleisch nicht schmeckt, aber eher wegen der Lebenslauf diese Tiere nicht zu Unterstützen.

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