In einem Interview äusserte sich Craig Federighi von Apple positiv zu Windows 10 auf den neuen MacBooks mit M1-Chip. Es liege derzeit an Microsoft selbst.
Apple M1 MacBook
Apples Craig Federighi ist jedenfalls überzeugt von den aktuellen MacBooks. - Screenshot YouTube / Apple
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Das Wichtigste in Kürze

  • Auch auf den neuen MacBooks mit Apple Silicon dürfte künftig Windows 10 verwendbar sein.
  • Laut Apples Craig Federighi sind die Geräte mit M1-Chip zumindest dazu in der Lage.
  • Es liege an Microsoft, die ARM-Version Windows 10 entsprechend zu lizenzieren.

Es war seit der letzten Apple-Präsentation absehbar, dass der Softwaresupport für MacBooks mit M1-Chip ansteigen wird. So gibt es beispielsweise bereits erste Betas für nativ unterstützte Adobe-Software auf den Geräten. Aber auch Microsoft scheint von der Zusammenarbeit nicht abgeneigt zu sein. Auch hier gibt es bereits Beta-Support für Microsoft 365.

Es gibt jedoch nach wie vor Nutzer, welche auf ihren MacBooks auch gerne mal Windows 10 nutzen. Auf den bisherigen Intel-basierten Geräten war dies auch relativ einfach via Boot Camp möglich. Für die neuen Geräte auf mit M1 Chip ist aber auch ein nativer Support für Windows 10 ARM denkbar. Zumindest technisch soll es laut Craig Federighi, Senior Vizepräsident für Software-Entwicklung bei Apple machbar sein.

Momentan liege es lediglich an Microsoft, die Lizenzen für Windows 10 bereitzustellen, wie er in einem Interview mit «Arstechnica» verrät. Die Software entspricht im Prinzip derselben, welche Windows 10 auf beispielsweise Microsofts Surface Pro betreibt. Die Entscheidung ist bei den Redmondern, «Aber die Macs sind sicherlich fähig dazu», so Federighi.

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