Greift Donald Trump bald den Iran an?
Laut Regierungs-Insidern prüft die USA unter Donald Trump einen längeren militärischen Einsatz im Iran. Man rüste sich in Washington bereits für den Ernstfall.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwischen dem Iran und den USA gibt es seit Wochen grosse Spannungen.
- Nun soll man sich in Washington auf einen länger andauernden Einsatz im Iran einstellen.
- Für einen Angriff fehlt laut Regierungs-Insidern nur noch der Befehl von Donald Trump.
Die Lage rund um das Pulverfass Naher Osten spitzt sich weiter zu.
Seit Wochen tauschen der Iran und die USA Drohungen aus. Diese entzündeten sich, als US-Präsident Donald Trump Protestierenden gegen das Mullah-Regime im Iran seine Unterstützung zusagte.
Damals erklärte Trump, das harsche Vorgehen des iranischen Regimes gegen die Demonstrierenden werde nicht ohne Folgen bleiben. «Wir werden hart reagieren», drohte der US-Präsident beim Sender «CBS News».
Darauf reagierte der Iran seinerseits mit öffentlich kommunizierten Anschlagsplänen auf Donald Trump. Dieser kündigte danach an, in einem solchen Fall den ganzen Iran «in die Luft» zu sprengen.
Es fehlt nur noch der Angriffsbefehl von Donald Trump
Dieses Szenario stand Mitte Januar offenbar kurz bevor. Denn: Laut Medienberichten kam es zu einem Beinahe-Angriff der USA auf den Iran. Es seien dafür bereits US-Flugzeuge in der Luft gewesen, vermeldete die «New York Times».
Danach schien sich die Lage trotz der Verschiebung von US-Truppen in die Region vermeintlich etwas zu beruhigen. Doch nun berichten Regierungs-Insider laut der Nachrichtenagentur Reuters, dass man sich in den USA auf einen längeren Iran-Einsatz einstelle.
Die Streitkräfte würden sich bereits bereit machen und sich für einen möglichen Ernstfall rüsten. Es fehle nur noch ein Angriffsbefehl von Donald Trump, um loszuschlagen.
Planung eines längeren Angriffs ist bereits im Gange
Dieser ist einem solchen Befehl wohl nicht abgeneigt, wie eine Sprecherin des Weissen Hauses verlauten liess. «Präsident Trump hat alle Optionen in Bezug auf den Iran auf dem Tisch.» Weiter wollte man sich in Washington nicht in die Karten blicken lassen.
Aber nach Angaben der Insider sei eine umfassende Operationsplanung im Gang. Diese übersteige die Planung des Iranangriffs im vergangenen Juni offenbar bei weitem.
Damals hatten US-Streitkräfte mit Tarnkappenbombern iranische Atomanlagen angegriffen und mindestens beschädigt.
Nun soll es jedoch nicht nur um Irans Atomprogramm gehen, so Reuters. Man wolle auch staatliche und sicherheitsrelevante Einrichtungen ins Visier nehmen.
«Manchmal muss man Furcht erzeugen»
Zudem rechne man in den USA im Falle eines solchen Angriffs stark mit Vergeltungsschlägen aus Teheran, so die Insider. Man stelle sich auf gegenseitige Militärschläge über einen längeren Zeitraum ein.
Gleichzeitig laufen im Oman jedoch diplomatische Bemühungen, um über das iranische Atomprogramm zu verhandeln. Beide Parteien haben dazu zumindest vordergründig eine Bereitschaft signalisiert.

Etwas, woran Donald Trump offenbar nicht glaubt. Am Freitag erklärte er, es sei schwierig, mit dem Iran eine Einigung zu erzielen.
«Manchmal muss man Furcht erzeugen», so der US-Präsident. Denn Furcht sei das Einzige, was eine solche Situation klären könne.


















