Bemannte Nasa-Mondmission: Probleme auch bei weiterem Test

Keystone-SDA
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USA,

Vor dem geplanten Start der bemannten Mondmission «Artemis 2» der US-Raumfahrtbehörde Nasa gibt es neue technische Probleme.

HANDOUT - Der Vollmond scheint in den frühen Morgenstunden im Kennedy Space Center der Nasa in Florida über dem SLS («Space Launch System») und dem Orion-Raumschiff der NASA, die sich...
HANDOUT - Der Vollmond scheint in den frühen Morgenstunden im Kennedy Space Center der Nasa in Florida über dem SLS («Space Launch System») und dem Orion-Raumschiff der NASA, die sich... - Keystone/NASA via AP/Sam Lott

Bei einem Test auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida habe die Wasserstoff-Befüllung der Rakete «Space Launch System» nicht wie geplant funktioniert, teilte die Nasa mit. Die zuständigen Ingenieure würden nun ein Filtersystem austauschen, das als mögliche Ursache der Probleme vermutet werde.

Im Anschluss sei noch im Februar ein zweites sogenanntes «Wet Dress Rehearsal» geplant, bei dem bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe getestet werden. Bei einer ersten solchen Generalprobe – die wegen aussergewöhnlich niedriger Temperaturen und starker Winde im US-Bundesstaat Florida auch schon um einige Tage hatte verschoben werden müssen – waren Anfang Februar Wasserstoff-Lecks aufgetreten. Daraufhin seien Dichtungen ausgetauscht worden, hiess es von der Nasa.

Den frühestmöglichen Starttermin für die Mission hatte die Nasa ursprünglich auf den 6. Februar datiert. Nun geht die Behörde von einem Start frühestens im März aus.

Mit der «Artemis 2»-Mission sollen noch in diesem Jahr erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen den Mond bei der etwa zehntägigen Mission umrunden. Zuletzt waren 1972 US-Astronauten auf dem Mond.

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Kommentare

User #5550 (nicht angemeldet)

1969 konnten sie zum Mond und retour, zwar nicht ohne Probleme, aber sie konnten es immerhin! So die gängigen Aussagen zumindest. Heute, 50 Jahre später, scheinen sie, trotz allem technischen, materiellen und elektronischen Fortschritt, jedoch immer noch nicht so wirklich in der Lage zu sein, so eine Mission erfolgreich durchzuführen! Gewisse Fragen sind da nur berechtigt, denn, das müsste ja heutzutage mittlerweilen laufen wie die Mount Everestbesteigungen, die fengs jeder Depp machen kann, heute.

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