Elon Musk will Twitter nun doch kaufen

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USA,

US-Milliardär Elon Musk will nach einer monatelangen Hängepartie den Online-Dienst Twitter nun doch kaufen.

Elon Musk
Tesla-Chef und Multimilliardär Elon Musk in Washington. - Susan Walsh/AP/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Elon Musk will die Übernahme von Twitter nun doch durchziehen.
  • Die Aktie legte nach entsprechenden Berichten sprunghaft zu.

Der Anwalt von Elon Musk schrieb in einem am Dienstag von der US-Börsenaufsicht SEC veröffentlichten Brief an Twitter, die Übernahme solle zu den im April beschlossenen Bedingungen vollzogen werden. Als Voraussetzung verlangt der Chef des Elektroautobauers Tesla aber ein Ende des laufenden Rechtsstreits mit Twitter über die Übernahme.

Twitter bestätigte den Eingang des Briefes und erklärte: «Es ist die Absicht des Unternehmens, diese Transaktion abzuschliessen.» Der Kauf solle zu dem ursprünglich von Musk angebotenen Preis von 54,20 Dollar (rund 53 Schweizer Franken) pro Aktie stattfinden, ergänzte Twitter.

Elon Musk Twitter
Das Twitter-Logo auf einem Smartphone – künftig wird der US-Konzern Elon Musk gehören. - AFP/Archiv

US-Medien hatten kurz zuvor bereits über Musks erneutes Kaufangebot berichtet. In der Folge war der Kurs der Twitter-Aktie in die Höhe geschnellt, der Handel mit den Wertpapieren an der New Yorker Börse wurde daraufhin zwei Mal ausgesetzt.

Elon Musk liess Deal zuerst wegen Fake-Konten platzen

Twitter und Musk hatten im April eine Übernahme des Kurzbotschaftendienstes durch den reichsten Menschen der Welt für einen Preis von 54,20 Dollar pro Aktie verkündet. Der Kaufpreis lag damit bei 44 Milliarden Dollar.

Anfang Juli liess Musk den Deal jedoch wegen angeblich «falscher und irreführender» Angaben des Kurzbotschaftendienstes platzen. Hintergrund ist die Zahl von Spam- oder Fake-Konten auf Twitter. Musk wirft Twitter vor, die tatsächliche Zahl der Nutzer zu hoch zu beziffern.

Finden Sie gut, dass Elon Musk Twitter übernommen hat?

Twitter weist Musks Anschuldigungen zurück und zog vor Gericht, um den streitbaren Multimilliardär zum Vollzug der Übernahme zu zwingen. Der Prozess sollte am 17. Oktober im Bundesstaat Delaware beginnen.

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