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Bitkom: Online-Shopping meist über Smartphone

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Deutschland,

Der Online-Handel profitiert prächtig in der Corona-Pandemie. Immer mehr Kunden kaufen inzwischen allerdings über das Smartphone ein. Viele Websites sind dafür aber gar nicht ausgelegt.

Das Symbol eines Warenkorbes, beziehungsweise eines Einkaufswagen fotografiert von der Webseite eines Internethändlers. Foto: picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Das Symbol eines Warenkorbes, beziehungsweise eines Einkaufswagen fotografiert von der Webseite eines Internethändlers. Foto: picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Smartphone ist in der Corona-Pandemie zum meistgenutzten Gerät für Online-Shopping in Deutschland geworden - und die Websites der Händler sind schlecht darauf vorbereitet.

Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Digitalverbands Bitkom.

Einer Umfrage zufolge erledigen aktuell 60 Prozent ihre Käufe im Netz über das Mobiltelefon, im vergangenen Jahr waren es noch 54 Prozent. Die Websites vieler Online-Händler seien aber weiter vor allem auf die Nutzung mit grossen Computer-Bildschirmen ausgelegt, kritisierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Davon profitieren immerhin die 57 Prozent, die für ihre Einkäufe auf das Notebook zurückgreifen.

Die Bitkom-Umfrage zeigte auch, dass Online-Shopping nach dem Corona-Schub für die Mehrheit der Verbraucher dauerhaft zum Alltag gehören wird. Denn 51 Prozent gaben an, dass sie auch weiter eher vermehrt im Netz einkaufen werden. Für sehr wahrscheinlich hielten dies weitere 36 Prozent.

Mehr als ein Drittel (37 Prozent) kauft mindestens ein Mal pro Woche online ein, vier Prozent gaben an, dies sogar täglich zu tun. Am häufigsten kaufen die 30- bis 49-Jährigen im Netz ein.

Am populärsten sind grosse internationale Plattform wie Amazon und Ebay. Dort kaufen der Umfrage zufolge 79 Prozent der Online-Shopper ein. Es folgen überregionale Händler wie Mediamarkt und Lidl mit 64 Prozent. Auf Online-Shops regionaler Einzelhändler greift rund jeder Vierte zurück (28 Prozent).

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