Nintendo stellt sich neben Sony und Microsoft und bezieht Stellung zum Sexismus-Vorfall bei Activision Blizzard.
Bobby Kotick. activision blizzard
Activision-Blizzard-Chef Bobby Kotick steht unter Druck. - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Gegen den CEO von Activision Blizzard wurden Sexismus-Vorwürfe laut.
  • Nintendo äussert sich jetzt zum Vorfall und verurteilt ihn.
  • Auch Sony und Microsoft haben sich bereits zu Wort gemeldet.

Nach Sony und Microsoft hat sich jetzt auch Nintendo zum Sexismus-Eklat bei Activision Blizzard geäussert. Der CEO von Nintendo of America zeigte sich bestürzt über die Vorfälle und missbilligt die Unternehmenskultur.

Bobby Kotick, der CEO von Activision wurde mit Vorwürfen konfrontiert. Er habe auf Vergewaltigungs- und Belästigungsvorwürfen gegen einzelne, teilweise ranghohe Mitarbeiter nicht angemessen reagiert. Dies ist das Ergebnis einer Recherche des »Wall Street Journal«. Kotick streitet die Vorwürfe ab in einer Stellungnahme ab und spricht von: Einem «Artikel, der ein unzutreffendes und irreführendes Bild von unserem Unternehmen, von mir persönlich und von meiner Führung zeichnet».

Doug Bowser, CEO von Nintendo, hat sich laut «PCGH» in einem internen Mail an die Mitarbeitenden gewendet. Er betone seine Missbilligung gegenüber den Zuständen bei der konkurrierenden Spielfirma. Weiter gebe er bekannt, dass Nintendo mit Activision Blizzard in Verbindung stehe und über das weitere Vorgehen berate.

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