Gegen Activision Blizzard wurden Ende Juli ernstzunehmende Vorwürfe erhoben. Nun hat der Videospielkonzern Massnahmen getroffen und 20 Mitarbeiter entlassen.
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Activision Blizzard verspricht eine neue Unternehmensstruktur. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Unter anderem wurden dem Unternehmen Misogynie und Alkoholmissbrauch vorgeworfen.
  • Nun setzt sich Activision Blizzard für ein besseres Arbeitsklima ein.
  • Knapp 20 Mitarbeiter mussten den US-Konzern verlassen.

Ende Juli 2021 stand der US-Konzern Activision Blizzard wegen einem Sexismusskandal international in den Schlagzeilen. Ernstzunehmende Vorwürfe von Diskriminierung, Misogynie, sexueller Belästigung, Alkoholmissbrauch und Vergewaltigung wurden erhoben.

Als Reaktion auf die Vorwürfe hat der Videospielkonzern nun 20 seiner Mitarbeiter entlassen und 20 weitere verwarnt. Zudem hat das Unternehmen angekündigt, das Ethik- und Compliance-Team aufzustocken und mehr in Schulungen zu investieren. So wolle man für jede Person ein angenehmes und respektvolles Arbeitsklima schaffen.

Activision Blizzard: «Erst der Anfang»

«Es spielt keine Rolle, welchen Rang Sie haben, welchen Job Sie haben. Wenn Sie eine Art von Fehlverhalten begangen haben oder eine Führungskraft sind, die eine Kultur toleriert, die nicht mit unseren Werten übereinstimmt, ergreifen wir Massnahmen.» Dies sagte der Executive Vice President von Activision Blizzard Fran Townsend gegenüber den Financial Times.

Er führt fort: «Wir sind entschlossen, sinnvolle und positive Veränderungen herbeizuführen, und dies ist erst der Anfang.»

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