Panik vor Coronavirus: Hongkonger stehlen sogar WC-Papier

    Andrea Schweizer
    Andrea Schweizer

    Hong Kong,

    Wegen des Coronavirus tätigen dutzende Menschen derzeit Panik-Käufe. Bewaffnete Räuber gingen in ihrer Panik sogar so weit, dass sie WC-Papier gestohlen haben.

    coronavirus hongkong
    Wegen des Rohstoffmangels kostet unter anderem auch das WC-Papier mehr. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Aus Panik vor dem Coronavirus tätigen tausende Menschen derzeit Hamsterkäufe.
    • In Hongkong stahlen Räuber vor lauter Angst sogar hunderte WC-Papierrollen.
    • Toilettenpapier gehört derzeit zu den beliebten Gütern bei den Panik-Käufern.

    Hongkongs Einwohner erlebten den Ausbruch des Coronavirus hautnah mit. In den vergangenen Wochen infizierten sich immer mehr Menschen. Um die Ausbreitung einzudämmen, wurden Landesgrenzen geschlossen und der vermeintliche Ursprungsort Wuhan abgeschottet.

    Auf einem Kreuzfahrtschiff wurden alle Passagiere, darunter auch ein Schweizer Ehepaar, unter Quarantäne gesetzt.

    Güter werden trotz Entwarnung knapp

    Aus Angst vor der Epidemie kommt es derzeit immer häufiger zu Panik-Käufen. Diebe in Hongkong haben nun im grossen Stil WC-Papier ergaunert, wie die «BBC» berichtet.

    coronavirus
    Coronavirus-Epidemie: Die Vorräte in den Supermärkten Wuhans schwinden. - Keystone

    Bewaffnet stahlen sie Ware im Wert von 130 US-Dollar (127 Franken). Laut Polizeibericht waren die Täter mit Messern bewaffnet und überfielen den Lieferanten vor einem Supermarkt in Mong Kok.

    Atemmasken wegen Coronavirus kaum mehr erhältlich

    Zwei der Täter konnte die Polizei verhaften und einen Teil des gestohlenen WC-Papiers beschlagnahmen. Wegen eben diesen Hamsterkäufen gehört Toilettenpapier derzeit zu den knappen Gütern in Hongkong.

    Obwohl die Regierung eine Güter-Knappheit ausgeschlossen hat, decken sich die Einwohner mit allen möglichen Artikeln ein.

    coronavirus
    In Hongkong gibt es vermehrt Panik-Käufe wegen der Coronavirus-Epidemie. Atemschutzmasken sind kaum mehr aufzutreiben. - Keystone

    Auch Reis und Pasta werden von der verunsicherten Bevölkerung zu Hauf gekauft. Atemschutzmasken und Handdesinfektionsmittel sind kaum mehr aufzutreiben. Auch in Singapur kam es vermehrt zu Panik-Käufen. Dort wurden bisher 75 Fälle des Coronavirus bestätigt.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Tokio
    coronavirus
    12 Interaktionen
    Auf Corona-Schiff

    MEHR IN NEWS

    ü50
    12 Interaktionen
    Malta und Rom
    Friedrich Merz
    13 Interaktionen
    Kiew
    Iran Israel
    2 Interaktionen
    Teheran

    MEHR CORONAVIRUS

    x
    34 Interaktionen
    Covid-Impfung
    Sportler
    40 Interaktionen
    Xhaka-Hammer
    Impfung Covid
    50 Interaktionen
    Covid-19
    Luftfahrt
    9 Interaktionen
    Passagierzahlen

    MEHR AUS HONG KONG

    asd
    5 Interaktionen
    Hongkong
    Hongkong
    1 Interaktionen
    Hongkong
    peking
    2 Interaktionen
    Hongkong