Roger de Weck präsidiert neu die Jean-Monnet-Stiftung
Roger de Weck wird neuer Präsident der Jean-Monnet-Stiftung für Europa mit Sitz in Lausanne. Der Publizist und frühere SRG-Generaldirektor folgt auf den früheren Präsidenten des EU-Parlaments, Pat Cox. Der Ire gibt das Amt nach elf Jahren aus familiären Gründen ab.

De Weck übernimmt die Funktion am 1. März, wie die Universität Lausanne mitteilte. Die Stiftung ist auf dem Campus der Hochschule ansässig.
Der gebürtige Freiburger De Weck stand von 2011 bis 2017 an der Spitze der SRG. Zuvor war der zweisprachige Journalist unter anderem Chefredaktor des «Tages-Anzeigers» und der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit».
Stiftungsgründer Jean Monnet gilt als einer der Väter der heutigen Europäischen Union. Von 1952 bis 1955 war er der erste Präsident der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Die Stiftung verwaltet das persönliche Archiv Monnets sowie weiterer für die Geschichte der europäischen Einigung wichtiger Persönlichkeiten. Zudem vergibt sie unter anderem Stipendien und veranstaltet Anlässe.











