Xi Jinping

    Chinas Ministerpräsident empfängt Scholz mit militärischen Ehren

    Keystone-SDA
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    China,

    Erst nach Gesprächen mit Chinas Staatschef Xi Jinping traf Bundeskanzler Scholz auf den Ministerpräsidenten Li Keqiang. Diese Reihenfolge ist ungewöhnlich.

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    Olaf Scholz und Xi Jinping in der Grossen Halle. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bundeskanzler Olaf Scholz traf in Peking auf den scheidenden Regierungschef Li Keqiang.
    • Dies, nachdem Scholz bereits Gespräche mit Chinas Staatsschef Xi Jinping geführt hatte.
    • Diese Reihenfolge demonstriert die neuen Machtverhältnisse im Land.

    Nach seinen Gesprächen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping ist Bundeskanzler Olaf Scholz bei seinem Antrittsbesuch in China mit dem scheidenden Regierungschef Li Keqiang zusammengetroffen. Der Ministerpräsident begrüsste Scholz am Freitag in Peking in der Grossen Halle des Volkes mit militärischen Ehren.

    Bislang kamen deutsche Regierungschefs bei solchen Besuchen schon aus protokollarischen Gründen erst mit dem Ministerpräsidenten zusammen und dann – als besondere Geste – mit dem Staatsoberhaupt.

    Dieses Mal war es umgekehrt. Die neue Reihenfolge demonstriert auch die neuen Machtverhältnisse seit dem jüngsten Parteitag der chinesischen Kommunisten. Dort hatte Xi Jinping seine Macht weiter ausgebaut.

    Li Keqiang zieht sich vorzeitig aus der Führung zurück

    Li Keqiang hat auch keinen Sitz mehr im Zentralkomitee. Der 67-jährige, der nicht dem Parteilager von Xi Jinping (69) angehört, zieht sich damit vorzeitig aus der Führung zurück.

    Er hatte schon angekündigt, auf der Jahrestagung des Volkskongresses im März aus dem Amt zu scheiden. Ursprünglich war für möglich gehalten worden, dass er als Parlamentspräsident weitermachen könnte, was sich damit zerschlagen hat.

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    Li Keqiang war bis im März Ministerpräsident Chinas. - Keystone

    In der neuen Führungsmannschaft sind keine Mitglieder mehr, die wie Li Keqiang der Strömung des Xi-Vorgängers Hu Jintao zugerechnet werden. Bei einem Vorfall während der Abschlusssitzung des Parteikongresses war der 79-Jährige offenbar auf Anweisung von Xi Jinping gegen seinen Willen von Helfern vom Podium geführt worden.

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