Xi Jinping

    Xi Jinping lädt Trump zu nächstem Treffen nach China ein

    Keystone-SDA
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    USA,

    Chinas Staatschef Xi Jinping hat US-Präsident Donald Trump und dessen Frau Melania Trump zu einem nächsten Treffen nach China eingeladen. In diesem Jahr gebe es noch zwei Möglichkeiten für ein Treffen, sagte Xi während einer Teezeremonie im Weissen Haus in Washington. Eine sei der Wirtschaftsgipfel der Apec-Staaten in China, die andere der G20-Gipfel in den USA. «Wir laden den Präsidenten und seine Frau ein, China zu besuchen», sagte Xi.

    Xi Jinping
    Xi Jinping, Foto: Andy Wong/AP - sda - Keystone/AP/Andy Wong

    Trump bedankte sich und sagte: «Das werden wir. Und wir werden viel miteinander sprechen.» Es blieb offen, auf welchen der von Xi genannten Gipfel sich der US-Präsident bezog – oder ob er womöglich beide meinte.

    Xi war zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Washington gereist. Laut chinesischen Angaben ging es unter anderem um globale Konflikte wie die Lage im Nahen Osten und den Ukraine-Krieg. Auch der Handelsstreit der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt dürfte auf der Agenda gestanden haben. Trump hatte Xi Mitte Mai in Peking besucht. Xi will noch am Freitag zurückreisen.

    China richtet den Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in der südchinesischen Tech-Metropole Shenzhen aus. Die USA veranstalten als diesjähriges Vorsitzland im Dezember den G20-Gipfel in Miami im US-Bundesstaat Florida. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs aus den Apec-Ländern ist für Mitte November angesetzt. Auch Russlands Präsident Wladimir Putin hatte sich angekündigt. Im Vorfeld gab es deshalb Spekulationen über ein mögliches Dreiertreffen zwischen Xi, Trump und Putin. Bestätigt wurde dies bislang noch nicht.

    Schon im vergangenen Jahr hatte Trump den Apec-Gipfel in Südkorea für ein Treffen mit Xi genutzt. Allerdings sprachen beide nicht im Gipfelort Gyeongju, sondern in der nahegelegenen Grossstadt Busan. Dort einigten sich beide Seiten unter anderem auf einen Burgfrieden im laufenden Handelsstreit, weshalb in Bezug darauf immer wieder von der sogenannten Busan-Vereinbarung die Rede ist.

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