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    China droht wegen Verkauf von US-Waffen an Taiwan mit Gegenmassnahmen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Angesichts des Verkaufs von US-Waffen an Taiwan droht China mit Gegenmassnahmen. Damit werde dem Frieden weiterer Schaden zugefügt.

    Taiwan
    China droht Taiwan immer wieder. (Archivbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • China droht wegen der US-Waffenverkäufe mit Gegenmassnahmen.
    • Die USA gefährdeten damit den Frieden und die Sicherheit der Strasse von Taiwan.
    • Das Land genehmigte kürzlich den Export von Waffen im Wert von 1,1 Mrd. Dollar.

    China hat wegen des angekündigten Verkaufs weiterer US-Waffen an Taiwan mit Gegenmassnahmen gedroht. China werde angesichts der Entwicklungen «entschlossen, legitime und notwendige Gegenmassnahmen ergreifen.» Dies teilte Liu Pengyu, Sprecher der chinesischen Botschaft in Washington, am Samstag (Ortszeit) mit.

    Er forderte die US-Regierung auf, Waffenverkäufe und militärische Interaktionen mit Taiwan zu stoppen, «damit den Beziehungen zwischen China und den USA sowie dem Frieden und der Stabilität in der gesamten Strasse von Taiwan nicht weiterer Schaden zugefügt wird».

    Die USA hatten zuvor inmitten der Spannungen mit China nach Medienberichten neue Waffenexporte an Taiwan im Wert von 1,1 Milliarden Dollar genehmigt.

    nancy pelosi
    Die Sprecherin des US-Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi (r), mit Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen (l) in Taipeh. - keystone

    Zu dem Paket gehören demnach 60 Harpoon-Schiffsabwehrraketen und 100 Luft-Luft-Raketen vom Typ Sidewinder sowie Unterstützung für ein Luftabwehr-Radarwarnsystem. Die neuen Lieferungen werden von der Regierung von US-Präsident Joe Biden mit einem zunehmenden Druck Chinas auf die demokratische Inselrepublik begründet, etwa mit einer verstärkten militärischen Präsenz in der Luft und zur See.

    China sieht die demokratisch regierte Insel als Teil der Volksrepublik an. Taiwan hingegen versteht sich als unabhängig. Ein Besuch der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, in Taiwan hatte Anfang August zu schweren Spannungen mit China geführt. Peking begann mit gross angelegten Manövern. Dabei wurden eine See- und Luftblockade sowie eine mögliche Eroberung geübt. Trotzdem reisten kurz darauf weitere Delegationen mit US-Politikern nach Taiwan. Auch eine Delegation des Bundestags will in diesem Herbst dorthin.

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