Mutter

    Mutter will Baby nach illegaler Droge benennen

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    Australien,

    Eine Journalistin aus Australien hat ihr Kind zu Testzwecken nach der Rauschdroge «Methamphetamin» benannt. Die Behörden liessen es durchgehen.

    Baby
    Die Berner haben derzeit eine Babyflaute - pexels

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Journalistin Kirsten Drydales führte einen Test durch.
    • Sie wollte herausfinden, ob es in Australien verbotene Babynamen gibt.
    • Also gab sie ihrem Sohn den Namen einer Droge – mit Erfolg.

    Eine illegale Droge als Name für ein Baby – das lassen die Behörden wohl kaum zu. Oder?

    Kirsten Drysdale, eine Journalistin beim öffentlichen Sender ABC, wollte herausfinden, welche Babynamen in Australien verboten wären. Als sie im Juli ihren dritten Sohn bekam, führte sie einen Test durch. Sie meldete den Namen ihres Sohnes als «Methamphetamine Rules» beim Standesamt von New South Wales an.

    «Wir gingen davon aus, dass ein so absurder Name sicherlich abgelehnt wird», erklärte sie. Doch zu ihrer Überraschung hatten die Behörden tatsächlich keine Einwände, wie «The Guardian» berichtet.

    Ein Sprecher des Standesamts räumte jedoch ein, dass dieser «ungewöhnliche Name» ihnen entgangen sei. Sie haben ihr Verfahren daraufhin überarbeitet und arbeiten nun mit der Familie an einer Namensänderung.

    Mögen Sie aussergewöhnliche Babynamen?

    Der ursprüngliche Name bleibt jedoch im Register. Drysdale überlegte auch den Namen «Nangs Rule», entschied sich jedoch dagegen. Sie entschied sich für «Methamphetamine», da sie annahm, dass dieser Name nicht akzeptiert werden würde. Sie hat «richtigen» Namen ihres Babys noch nicht verraten, scherzte aber, dass ihr Mann den Spitznamen «Speedy» vorgeschlagen hat.

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