Tech-Unternehmer Jeff Green behauptet, die Mormonen-Kirche schadet der Welt. Nun will er mehrere Milliarden spenden. Zuerst unterstützt er LGBTQ+-Rechte.
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In Zollikofen steht der erste in Europa errichtete Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen). – Zollikofen - nau.ch / Ueli Hiltpold

Das Wichtigste in Kürze

  • Jeff Green ist aus der Mormonen-Kirche ausgetreten und will nun Gutes tun.
  • Der Tech-Unternehmer will 90 Prozent seiner geschätzten fünf Milliarden Dollar spenden.

Jeff Green hat sich ein Milliardenvermögen in der Techbranche verdient. Er ist unter anderem Mitgründer eines Werbeanbieters, welcher später von Microsoft gekauft wurde. Inzwischen ist er CEO einer weiteren börsenkotierten Firma.

Am vergangenen Montag tritt der 44-Jährige aus der Mormonen-Kirche aus und will voran Gutes tun. Als einer seiner ersten Handlungen versprach Green, 90 Prozent seines Vermögens von geschätzten fünf Milliarden Dollar zu spenden. Die ersten 600'000 Dollar kommen laut «The Guardian» einer LGBTQ+-Organisation zugute.

Jeff Green
Milliardär Jeff Green. - Instagram/jefftgreen

«Mormonen-Kirche schadet der Welt»

Green ist zwar schon mehrere Jahre nicht mehr in der Kirche aktiv, doch will er seinen Abgang öffentlich machen. «Die meisten Mitglieder sind gute Menschen, die versuchen, das Richtige zu tun. Trotzdem glaube ich, dass die Kirche derzeit in der Welt Schaden zufügt», erklärt der Milliardär.

Sind Sie religiös?

Er erklärt, dass die Mormonen-Kirche seiner Ansicht nach den weltweiten Fortschritt in vielen Bereichen behindert. Dazu würden Frauen-, Bürger- sowie LGBTQ+-Rechte gehören.

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